Eine empirische Untersuchung zum Konsum von Bildschirmmedien bei 11- und 15-jährigen Jugendlichen

dc.contributor.authorHabres, Marc Daniel
dc.date.accessioned2016-03-14T15:22:41Z
dc.date.available2016-03-14T15:22:41Z
dc.date.created2008
dc.description.abstractJugendliche im Alter von 11 und 15 Jahren waren hier Gegenstand der Untersuchung. Die Schüler wurden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, in dem es Angaben über Familienverhältnisse, Gesundheit, Ernährung, Medienkonsum und Freizeitverhalten zu machen galt. Ein Hauptaugenmerk lag hier auf der Betrachtung des Fernseh- und Computerverhaltens der Jugendlichen mit besonderer Berücksichtigung alters- und geschlechtsspezifischer Unterschiede. Ein durchschnittlicher Fernsehkonsum von 140 Minuten am Tag zeigte ein schlechteres Abschneiden bei schulischen Leistungsnachweisen und eine Verringerung sportlicher und kreativer Aktivitäten. Die unterschiedliche Verteilung bestimmter Sendeformate entsprach in weiten Teilen den erwarteten Geschlechtsstereotypen. Der Kontakt zu Rauschmitteln wie Nikotin, Alkohol oder Haschisch war ebenfalls Gegenstand der Untersuchung. 25 % der Jugendlichen konsumierten Zigaretten, 13 % Alkohol und 5 % illegale Drogen. Drogenkonsum ging immer mit Alkohol- und Nikotingebrauch einher, was auf deren Charakter als Einstiegsdroge hindeutete. Einen negativen Zusammenhang mit schulischen Leistungen und das Freizeitverhalten zeigten alle Rauschmittel gleichermaßen. Eine Betrachtung der Gewaltbereitschaft bestätigte gängige Geschlechterstereotypen, denen verschiedene Gewaltmodelle bzw. Erklärungsansätze zugrunde liegen. Erhöhte Gewaltbereitschaft hatte negative Auswirkungen auf das Befinden, die Freizeitgestaltung und den Notendurchschnitt der Jugendlichen. Festzuhalten bleibt, dass der Einfluss der Medien, der Freizeitgestaltung oder der verschiedenen Rauschmittel nicht ohne Folgen für Jugendliche bleibt. Daher gilt es, Qualität und Quantität dieser Faktoren bezüglich ihrer positiven wie auch negativen Effekte zu beleuchten, um unter Berücksichtigung dieses komplexen multikausalen Beziehungsgeflechts adäquate Präventionsprogramme entwickeln zu können.
dc.identifier.doihttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-1514
dc.identifier.urlhttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/123456789/1541
dc.identifier.urnhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-65983
dc.language.isode
dc.publisherUniversität Ulm
dc.rightsStandard (Fassung vom 01.10.2008)
dc.rights.urihttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v2
dc.subject11- und 15-jährige Jugendliche
dc.subjectGewaltverhalten
dc.subjectKörperliche und psychische Belastung
dc.subjectMedienkonsum (TV und PC)
dc.subjectRauschmittelkonsum
dc.subjectSchuleinstellung und Zensuren
dc.subject.ddcDDC 610 / Medicine & health
dc.subject.gndFreizeitverhalten
dc.subject.gndPsycho-physische Belastung
dc.subject.lcshMass media. In adolescence
dc.titleEine empirische Untersuchung zum Konsum von Bildschirmmedien bei 11- und 15-jährigen Jugendlichen
dc.typeDissertation
uulm.affiliationGeneralMedizinische Fakultät
uulm.bibliographieuulm
uulm.categoryPublikationen
uulm.freischaltungVTS2008-11-27T22:22:13Z
uulm.peerReviewnein
uulm.shelfmarkZ: J-H 13.060; W: W-H 11.512
uulm.typeDCMIText
uulm.updateStatusURNurl_update_general
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