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AuthorEberhardt, Dirkdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T11:54:12Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T11:54:12Zdc.date.available
Year of creation2001dc.date.created
AbstractDiese Arbeit befasst sich mit der elektrochemischen Wasserstoffentwicklung und der Abscheidung von Zn auf Ag-Einkristallelektroden. Die Untersuchungen wurden mit der zyklischen Voltammetrie und der Aufnahme von Stromtransienten nach Potentialsprüngen durchgeführt. Die Wasserstoffentwicklung, die an Ag nach dem Volmer-Heyrovsky-Mechanismus abläuft, wurde im ersten Teil der Arbeit untersucht. Das eigentliche Interesse galt dem ersten Schritt dieser Reaktion, bei dem ein Proton an der Elektrodenoberfläche entladen wird. Die kristallografische Orientierung der Elektrodenoberfläche zeigt einen deutlichen Einfluss auf die Wasserstoffentwicklung. Für die Reaktivität wurde die Reihenfolge Ag(110), Ag(100), Ag(111) ermittelt. Die Tafel-Auftragungen weisen nur bei Ag(111) einen linearen Verlauf im gesamten untersuchten Potentialbereich auf. Dagegen zeigen Ag(110) und Ag(100) eine Stufe. Die Durchtrittsfaktoren liegen in der Nähe von 0,5. Der Potentialverlauf der Aktivierungsenergien und der präexponentiellen Faktoren zeigt ein Maximum in der Reihenfolge Ag(111), Ag(100), Ag(110). Erst bei hohen negativen Potentialen folgt die Wasserstoffentwicklung an Ag dem Butler-Volmer-Gesetz. Dann nehmen die Aktivierungsenergien linear ab und die präexponentiellen Faktoren erreichen konstante Werte. Bei der elektrochemischen Abscheidung von Zn auf den niedrig indizierten Ag-Oberflächen tritt eine Unterpotentialabscheidung (upd) auf. Die Unterpotentialverschiebung weist bei Ag(111) und Ag(100) kleine Werte auf (25 mV bzw. 40 mV). Im Unterpotentialbereich sind jeweils zwei Peakpaare erkennbar. Dagegen tritt bei Ag(110) nur ein Peakpaar (Verschiebung 130 mV) im Unterpotentialbereich auf. Steigende Stromtransienten, die auf einen Keimbildungs- und Wachstumsmechanismus hinweisen, wurden an den Abscheidungspeaks gefunden. Das Gegenanion in den Elektrolyten hat nur einen sehr geringen Einfluss auf die Abscheidung. Auf Au(100) tritt ebenfalls eine Unterpotentialabscheidung von Zn (Verschiebung 420 mV) auf. Die Zn-Abscheidung auf frisch flammengetemperten Au(100)-Elektroden führt zu einer Aufhebung der Rekonstruktion.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
LCSHElectrochemistrydc.subject.lcsh
LCSHElectrodesdc.subject.lcsh
LCSHHydrogendc.subject.lcsh
LCSHSilver crystalsdc.subject.lcsh
LCSHWater. Electrolysisdc.subject.lcsh
LCSHZinc coatingdc.subject.lcsh
TitleWasserstoffentwicklung und Zinkabscheidung an Silbereinkristallelektrodendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-65dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-6467dc.identifier.urn
GNDEinkristalldc.subject.gnd
GNDElektrodedc.subject.gnd
GNDElektroencephalogrammdc.subject.gnd
GNDMetallabscheidungdc.subject.gnd
GNDSilberdc.subject.gnd
GNDWasserstoffdc.subject.gnd
GNDZinkdc.subject.gnd
FacultyFakultät für Naturwissenschaftenuulm.affiliationGeneral
Date of activation2001-06-19T15:14:56Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 4.817 ; W: W-H 6.758uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID646uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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