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AuthorLindner, Lorenadc.contributor.author
Date of accession2018-08-13T07:21:24Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-08-13T07:21:24Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2018-08-13dc.date.issued
AbstractAufgrund des demographischen Wandels steigt die Inzidenz von Schlaganfall und anderen neurologischen Erkrankungen in Deutschland. Dadurch entstehen zunehmende Kosten, die eine hohe sozioökonomische Belastung für die sozialen Sicherungssysteme und damit auch die Gesellschaft darstellen. Um dieser Belastung entgegen zu wirken, werden effektive Rehabilitationsleistungen nach neurologischen Erkrankungen benötigt. Eine wesentliche Herausforderung in der neurologischen Rehabilitation findet sich an der Schnittstelle zwischen medizinischer Rehabilitation (Phase D nach Phasenmodell der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR)) und nachgehenden beruflichen Rehabilitationsleistungen (Phase E nach BAR - Phasenmodell). Eine Erweiterung der Leistungsangebote der Phase E ist anzustreben. Ein solches Leistungsangebot ist das neue medizinisch-berufliche Rehabilitationsprogramm „Begleitete Rückkehr in das Arbeitsleben“ (BeRA). In dieser Studie wurde BeRA bezüglich der Wiedereingliederungsquote, der Veränderun-gen der gesundheitlichen, beruflichen und privaten Situationen der Rehabilitanden und der Zufriedenheit der Rehabilitanden und Arbeitgeber mit den Leistungen untersucht. Die Datenerhebung erfolgte mittels dafür neu entwickelter Fragebögen. Die Datenerhebung der Rehabilitanden fand zu Beginn und am Ende von BeRA statt. Zusätzlich wurde eine Telefonbefragung mit standardisiertem Fragebogen drei Monate nach BeRA - Ende durchgeführt. Daneben wurde zu BeRA - Beginn und BeRA -Ende der behandelnde Arzt sowie einmalig zu BeRA - Ende der Arbeitgeber der Rehabilitanden ebenfalls mittels Fra-gebogen befragt. Zwölf Rehabilitanden beendeten BeRA regulär und konnten erfolgreich an ihren alten Arbeitsplatz eingegliedert werden. Unter den gegebenen Bedingungen konnte keine höhere Stichprobenzahl als die 17 rekrutieren Studienteilnehmer erwartet werden. Der Erfolg der Wiedereingliederung der fünf BeRA - Abbrecher konnte nicht erfasst werden. Mithilfe unterschiedlicher Anpassungen der Arbeitsbedingungen war es den meisten Rehabilitanden möglich, die gleiche Anzahl an Arbeitsstunden zu leisten wie vor der Erkrankung. Des Weiteren war die Zufriedenheit der meisten Rehabilitanden mit den Arbeitsbedingungen gleichbleibend gut. Die körperliche und geistige Belastung am Arbeitsplatz vor und nach der Erkrankung änderte sich nicht wesentlich. Die berufliche Leistungsfähigkeit nahm tendenziell zu. Die Zufriedenheit mit der privaten Situation blieb bei den Rehabilitanden weitgehend unverändert. Die Belastung der Angehörigen nahm tendenziell ab. Die zu BeRA - Beginn teilweise stark vorhandenen psychischen, kognitiven und physischen Beeinträchtigungen nahmen im zeitlichen Verlauf überwiegend ab. Die Leistungen des BeRA - Teams, bestehend aus dem betreuenden Arzt, dem Neuropsychologen und dem Sozialarbeiter, wurden von den Rehabilitanden und den Arbeitgebern der Rehabilitanden als gut bis sehr gut bewertet. Das Programm BeRA ist ein geeignetes Programm, um die Phase E der neurologischen Rehabilitation effektiv auszugestalten und somit den Übergang in das Berufsleben zu erleichtern. Zur Optimierung von BeRA sind weitere Studien mit größeren Stichproben und zusätzlichen Beobachtungszeitpunkten notwendigdc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordNeurologische Rehabilitationdc.subject
KeywordBegleitete Rückkehr ins Arbeitslebendc.subject
KeywordBeRAdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHStroke rehabilitationdc.subject.mesh
MeSHRehabilitation, Vocationaldc.subject.mesh
MeSHOutcome assessment (Health care)dc.subject.mesh
MeSHHealth status indicatorsdc.subject.mesh
TitleDas medizinisch-berufliche Behandlungskonzept BeRA: Wiedereingliederung und Zufriedenheit von Rehabilitanden und Arbeitgeberndc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-07-19dcterms.dateAccepted
RefereeKrischak, Gertdc.contributor.referee
RefereeMüller, Gottfrieddc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-8899dc.identifier.doi
PPN1029253250dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-8956-1dc.identifier.urn
GNDRehabilitationdc.subject.gnd
GNDNeuropsychologiedc.subject.gnd
GNDBerufliche Rehabilitationdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionInstitut für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm (IFR Ulm)uulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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