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AuthorGrünwied, Gertruddc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:41:25Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:41:25Zdc.date.available
Year of creation2007dc.date.created
AbstractDie vorliegende Arbeit versucht einen Beitrag zu leisten für die heute noch fehlende Standardisierung der Interpretation von Blickbewegungen bei Software-Usability-Tests. Zu diesem Zweck wurde eine experimentelle Studie zur Ermittlung von Korrelationen zwischen der Blickbewegungsanalyse und einem Referenzmodell für Experten-Bewertungen von Softwareanwendungen durchgeführt. Diese Arbeit soll die Blickbewegungsregistrierung als Erhebungsmethode validieren, um die Designdomänen einer Anwendung zu bewerten. Die Expertenkriterien zur Evaluation von Software stammen aus dem WebSCORE Referenzmodell, entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Stuttgart. Die Domänen "Struktur", "Interaktion" und "Präsentation" sind für die quantitative Evaluierungsmethode Eye-Tracking relevant. Aus der Literatur wurden die Eye-Tracking-Parameter mit Relevanz für Usability-Evaluation ausgewählt. Das Experiment wurde am Beispiel einer webbasierten Software-Anwendung für elektronische Bedarfsanforderungen durchgeführt. Die Stichprobe bestand aus 120 Probanden. Die Testaufgabe, das Bestellen eines Artikels, ermöglichte verschiedene Umsetzungen in der Software und ließ damit nicht nur triviale Probleme erkennen, sondern auch komplexe Probleme in der Software. Die Testaufgabe wurde in Dialogschritte untergliedert. Für die Analyse der gewonnenen Blickbewegungsdaten wurden zunächst aus den Rohdaten, welche die Blicke pro Aufzeichnung in einer zeitlichen Auflösung von 20 ms beinhalten, die Fixationen gefiltert. Weiterhin wurden die Ereignisse der Benutzerinteraktion wie Mausklick oder Tasteneingabe selektiert. Die Auswertung erfolgt sowohl individuell als auch summarisch für Testpersonen, die vergleichbare Aufnahmen aufweisen. Ein weiterer Schritt der Analyse war die Zuordnung sowohl der potenziell vorab ermittelten als auch der im Experiment real offenbarten Problemstellen zu den Designdomänen "Struktur", "Interaktion" und "Präsentation". Die Probleme mit der höchsten Gewichtung konnten dabei zentralen Oberflächen-Komponenten zugeordnet werden. Oberflächen-Komponenten sind zum Beispiel Baum, Menüs oder Buttons. Das Experiment hat sieben Eye-Tracking-Parameter ergeben, die aussagekräftig für die Usability einer Software sind. Die Länge der Blickpfaddauer ist ein Maß der Effizienz der Aufgabenbearbeitung und damit ein Leistungsdatum. Mittels des zeitlichen Parameters der Suchzeit lässt sich eine Baumstruktur bewerten. Je kürzer die Suchzeit ist, desto mehr innere Ordnung besitzt eine Struktur. Wie ein einzelner Baumeintrag wahrgenommen wird, lässt sich über den Häufigkeitsparameter der Fixationen von Objekten bewerten. Für Interaktionselemente wie Menüs und Buttons ist ebenfalls die Aneinanderreihung mehrerer Fixationen und Sakkaden als Maß aussagekräftig. Mit Richtungsänderungen lassen sich erwartungskonform angeordnete Interaktionselemente, wie zum Beispiel Buttons, untersuchen. Je weniger Blickrichtungsänderungen der Benutzer vollziehen muss, desto eher entspricht die Software seinen Erwartungen. Darüber, wie mühelos Benutzer mit Menüs interagieren können, geben der Parameter der Übergangshäufigkeiten und der davon abgeleitete Parameter der Übergangsdichte Aufschluss. Das Seitenlayout lässt sich durch kumulierte Übergangszeiten ermitteln - das sind Zeiten ohne bewusste Informationsverarbeitung. Die Übergangszeiten sollten möglichst kurz sein.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordEye-Trackingdc.subject
KeywordSoftware-Usabilitydc.subject
KeywordUsability-Testsdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHSoftware ergonomicsdc.subject.lcsh
TitlePsychophysiologische Parameter der Software-Usability: experimentelle Studie zur Korrelation zwischen Eye-Tracking-Parametern und Software-Designdomänendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-842dc.identifier.doi
PPN603984517dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-59651dc.identifier.urn
GNDBlickbewegungdc.subject.gnd
GNDWahrnehmungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-07-18T13:46:04Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.568 ; W: W-H 9.773uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5965uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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