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AuthorOsseforth, Judith Mechthilddc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:41:18Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:41:18Zdc.date.available
Year of creation2006dc.date.created
AbstractHintergrund: Interessiert hat, ob die Bundeswehr (Bw) Einfluss auf einen pathologischen Alkohol- und Drogenkonsum bei Soldaten hat und welche Konsequenzen sich daraus für die Bw ergeben. Methode: Für die katamnestische Studie wurden 332 Krankenakten von Soldaten herangezogen, die stationär innerhalb des Zeitraumes 01/92 - 12/95 in der Abteilung Neurologie/Psychiatrie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm aufgenommen wurden und die Entlassungsdiagnose Missbrauch oder Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen erhalten hatten. Die Akten wurden nach sozioökonomischen, psychosozialen und medizinischen Aspekten durchgesehen. U. a. interessierten die Alkohol- und Drogenkarriere, das soziale Umfeld, bestehende psychosoziale Probleme sowie die medizinischen Untersuchungsergebnisse des stationären Aufenthaltes. Ergebnisse: Das Patientenkollektiv bestand größtenteils aus jungen Wehrpflichtigen. Bereits vor Eintritt in die Bw traten psychosoziale Probleme auf und bei zahlreichen Soldaten wurde ein negatives soziales Umfeld eruiert. Die angegebene Alkoholkonsumdauer lag meist über der bisher absolvierten Zeit bei der Bw. Die wenigsten Soldaten kehrten nach dem stationären Aufenthalt in die Truppe zurück; vielmehr folgte eine Entwöhnung bzw. die Einstufung als nicht wehrdienstfähig. Zusammenfassung: Die Bw fungiert als Verstärker einer bereits bestehenden Alkohol- und Drogenproblematik u. a. durch die ungewohnte Arbeitsbelastung, die hierarchische Struktur, die Einschränkung im Privatleben und den Gruppendruck. Zudem ist die Bw als psychosoziales Mikroskop zu verstehen, das - aufgrund des bei der Bw vorhandenen engen Kontaktes zu Vorgesetzten und Kollegen sowie der wenigen Rückzugsmöglichkeiten - eine bereits bestehende, aber im Zivilleben bisher kaschierte Alkohol- und Drogenproblematik aufdeckt. Daraus ableitbare Konsequenzen für die Bw: eine Aufdeckung der Alkohol- und Dogenproblematik möglichst schon bei der Musterung sowie zusätzliche Aufklärung und Prävention in der Truppe.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAlcohol drinking. Psychologydc.subject.mesh
MeSHDrug addictiondc.subject.mesh
MeSHSubstance abusedc.subject.mesh
TitleSozioökonomische, psychosoziale und medizinische Aspekte des Alkohol- und Drogenkonsums von 332 Soldaten der Bundeswehr - eine katamnestische Studie über stationär behandelte Soldaten innerhalb eines Zeitraumes von 4 Jahrendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-814dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-59060dc.identifier.urn
GNDAlkoholdc.subject.gnd
GNDDeutschland / Bundeswehrdc.subject.gnd
GNDDrogedc.subject.gnd
GNDDrogenabhängigkeitdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-05-31T12:03:44Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.466 ; W: W-H 9.584uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5906uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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