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AuthorScheck, Danieldc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:41:15Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:41:15Zdc.date.available
Year of creation2006dc.date.created
AbstractGenetische Veränderungen spielen in der Pathogenese und für die Prognose des Multiplen Myeloms (MM) eine entscheidende Rolle. Nach heutiger Vorstellung können primäre IgH-Translokationen durch Dysregulation verschiedener Onkogene die Tumorentstehung initiieren. Solche Translokationen im Immunglobulin-Schwerketten-Locus (t[14q32]) treten bei rund 50-70% der Plasmazellneoplasien auf und werden als entscheidendes pathogenetisches Ereignis angesehen. In 30-50% der Fälle ist keine primäre Translokation nachweisbar. Dies wirft die Frage nach alternativen genetischen Aberrationen auf, welche zur Immortalisierung der Plasmazelle führen können. Unlängst wurden genomische Zugewinne der Chromosomen 1q, 9q und 11q als sehr häufige Aberrationen bei MM identifiziert. Um die biologische Bedeutung dieser häufigen Zugewinne näher zu untersuchen wurde in der vorliegenden Arbeit ein Kollektiv von 108 Patienten mit MM mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) und einem aus fünf DNA-Sonden bestehenden Sondensatz untersucht. Hierbei zeigte sich ein klares Muster der Verteilung rekurrenter genetischer Veränderungen. Die Inzidenz der t(14q32) wurde in der Gruppe der Patienten mit 9q- und 11q-Zugewinnen signifikant seltener nachgewiesen als bei Fällen ohne diese chromosomalen Imbalancen. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass bei Tumoren, deren Genom Zugewinne der Chromosomen 9q und 11q aufweisen, ein t(14q32)-unabhängiger Pfad in der Pathogenese maligner Plasmazellerkrankungen existieren könnte, im Rahmen dessen eine erhöhte Transkription eines oder mehrerer Gene in den kritischen Regionen der zugewonnenen Chromosomen zur Immortalisierung der Plasmazelle führen könnte.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordFluoreszenz-in-situ-Hybridisierungdc.subject
Keywordt(14q32)dc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMultiple myelomadc.subject.mesh
TitleMolekularzytogenetische Analysen zur Translokation t(14q32)-unabhängigen Pathogenese des Multiplen Myelomsdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-803dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-58897dc.identifier.urn
GNDPlasmozytomdc.subject.gnd
GNDTranslokationdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-04-26T14:12:15Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.454 ; W: W-H 9.562uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5889uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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