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AuthorKurtz, Floriandc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:41:14Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:41:14Zdc.date.available
Year of creation2006dc.date.created
AbstractDas Prostatakarzinom ist die zweithäufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern in Deutschland. Eine starke genetische Heterogenität gilt als gesichert. Bei der Suche nach entsprechenden Kanidatengenen bedient man sich der Methode der Kopplungsanalyse, die die Kosegregation eines bestimmten Phänotyps mit einem Locus untersucht. Bislang wurde in verschiedenen Untersuchungen eine Kopplung zu jeweils unterschiedlichen Chromosomen und Loci gefunden. Auf Chromosom 20q13 zeigten sich in einer genomweiten Kopplungsanalyse mit 162 nordamerikanischen Familien deutlich positive Signale. In der vorliegenden Untersuchung, dem Versuch einer Replikationsstudie, wurde das Kollektiv der Ulmer Prostatakarzinom-Familien auf eine eventuell vorhandene Kopplung mit dem Chromosom 20 untersucht. Dabei wurden 108 Familien mit 277 Betroffenen und 354 verfügbaren DNA- (Deoxyribonukleinsäure-) Proben mit zunächst 9 Markern und in einem zweiten Schritt mit insgesamt 15 Markern, um die anfangs großen Abstände zwischen den ursprünglichen Markern zu verringern, genotypisiert und anschließend mit verschiedenen Analyseprogrammen (GENEHUNTER, GENEHUNTER PLUS und FBAT) ausgewertet. Dabei wurde auch versucht, durch Stratifizierung nach unterschiedlichen Kriterien homogene Untergruppen zu bilden, um einen genetischen Zusammenhang unter speziellen Voraussetzungen wie etwa mtm- (male-to-male-) Transmission zu überprüfen. Über das gesamte Kollektiv konnte in den jeweiligen Analysen kein Hinweis für Kopplung gefunden werden und der Locus HPC20 auf D20q13 nicht im Ulmer Kollektiv bestätigt werden. Ingesamt bleibt die Rolle des Chromosom 20 in Verbindung mit dem familiärem Prostatakarzinom unklar. Eventuell kann mit Hilfe besserer Analyse-Programme unter Berücksichtigung von Heterogenität und Phänokopien in weiteren Untersuchungen diese Frage geklärt werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordFamiliäres Prostatakarzinomdc.subject
KeywordKopplungsanalysedc.subject
KeywordUlmer Prostatakarzinom-Familiendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHProstatic neoplasms. Geneticsdc.subject.mesh
TitleKopplungsanalyse auf Chromosom 20 bei familiärem Prostatakarzinomdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-801dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-58868dc.identifier.urn
GNDChromosom 20dc.subject.gnd
GNDProstatakrebsdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-04-25T15:12:09Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.446 ; W: W-H 9.555uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5886uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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