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AuthorWaidelich, Frank Alexanderdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:41:14Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:41:14Zdc.date.available
Year of creation2007dc.date.created
AbstractIn welchem Maß und wie beeinflussen die präoperative Schmerzintensität und Funktion die postoperativ zu erreichende Funktionalität zum Entlassungszeitpunkt? Gibt es zudem Covariablen (Störgrößen), die das Ergebnis nachhaltig beeinflussen? 68 Patienten wurden in die Studie aufgenommen. Als Messinstrument diente der Western Ontario und Mac Master Universities Osteoarthritis Index (WOMAC). Zudem wurden präoperativ Covariablen aufgenommen (Alter, Geschlecht, Body Mass Index (BMI), subjektiv angegebene schmerzfreie Gehstrecke, Operationsdauer, Prothesenart). Durch die Berechnung multivariater Regressionsanalysen und des Friedman Tests für das Gesamtkollektiv sowie für gebildete dichotomisierte Untergruppen (WOMAC < 110 und WOMAC > 110) konnte Folgendes gezeigt werden: Die erfassten Covariablen hatten keinen signifikanten Einfluss auf das Ergebnis 10 Tage oder 3 Monate postoperativ. Als einzige signifikante Einflussgröße auf das Ergebnis 10 Tage postoperativ stellte sich der präoperative Ausgangszustand heraus und das vollkommen unabhängig vom Ausgangsniveau. Des Weiteren konnten wir zeigen, dass Patienten, die sich mit schlechteren Ausgangsbedingungen der Hüft-TEP Implantation stellten (WOMAC > 110), bereits nach 10 Tagen einen signifikanten "Benefit" erzielten, wohingegen die Vergleichsgruppe (WOMAC < 110) dafür 3 Monate benötigte. Ergebnis der vorliegenden Arbeit: Nur der präoperative funktionelle Ausgangszustand hat unabhängig vom Ausgangsniveau einen signifikanten Einfluss auf das zu erwartende frühfunktionelle postoperative Ergebnis nach Hüft-TEP Implantation. Je früher sich der Patient im Verlauf der Krankenkarriere einer operativen Intervention stellt, umso besser wird das zu erwartende Ergebnis sein. Im Gegensatz dazu wird ein Patient mit bereits präoperativ deutlichem Funktionsverlust zwar kurzfristig eine deutlichere und schnellere Beschwerdelinderung erfahren, langfristig wird er jedoch funktionell nicht das Niveau der Vergleichsgruppe erreichen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordFunktionszustanddc.subject
KeywordHüftendoprothesenimplantationdc.subject
KeywordSchmerzintensitätdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHHip prosthesisdc.subject.mesh
TitleEinfluss des präoperativen Funktionszustandes und der Schmerzintensität auf Funktion und Schmerz 10 Tage und 3 Monate postoperativ nach Hüftendoprothesenimplantationdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-800dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-58855dc.identifier.urn
GNDEinflussdc.subject.gnd
GNDHüftgelenkprothesedc.subject.gnd
GNDPostoperative Phasedc.subject.gnd
GNDPräoperative Phasedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-04-25T14:43:54Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.457 ; W: W-H 9.565uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5885uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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