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AuthorWinkler, Matthiasdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:41:14Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:41:14Zdc.date.available
Year of creation2004dc.date.created
AbstractIn dieser Arbeit wurde ein neues Zellkultursystem charakterisiert und seine Eignung zur Generierung von Nervenzellen untersucht. Die Rolle des Wachstumsfaktors bFGF (basic Fibroblast Growth Factor) bei der Differenzierung neuraler Zellen wurde beleuchtet, dabei potentielle Einflüsse des Geschlechts berücksichtigend. bFGF hat sowohl einen die Proliferation als auch die Differenzierung fördernden Effekt. Unter anderem spielt hierbei die Einwirkungsdauer eine Rolle. Durch ein kurzzeitiges Einwirken von bFGF auf eine pluripotente Stammzelle wird die Differenzierung zu Neuro- und Glioblasten getriggert. Für eine weitere Entwicklung zu Nerven- oder Gliazellen sind weder weiteres Einwirken von bFGF noch eine Exprimierung von Nestin notwendig. Kontinuierliches Einwirken von bFGF auf eine pluripotente Stammzelle bewirkt die Differenzierung zur Nestin-positiven Vorläuferzelle, die sich teilen und sich unter weiterer bFGF-Wirkung zur Gliazelle, bei Mangel von bFGF zur Nervenzelle entwickeln kann. Nestin-positive Vorläuferzellen könnten außer ihrer Reservoirfunktion wichtig zur Vermittlung von Zell-Zell-Kontakten sein. Die festgestellten Unterschiede bei der Expression von Differenzierungsmarkern zwischen männlichen und weiblichen Zellen sind gering. Allein bei den GFAP (Glial Fibrillary Acidic Protein)-positiven Zellen deutet sich ein solcher Unterschied an. Durch die Kultivierung in Suspensionskultur lässt sich eine gute Zellproliferation erzielen. Problematisch aber ist die weitere Verwendung der propagierten Zellen, da die in strukturierten Zellaggregaten heranwachsenden differenzierten neuralen Zellen den Passageprozess nicht zu überleben scheinen. Zur Generierung von Nervenzellen im Rahmen einer Zellersatztherapie ist die Methode somit ungeeignet, jedoch könnte es möglich sein, Stammzellen nur durch kurzzeitige extracorporale Stimulierung mit Wachstumsfaktoren zu determinieren und dann ohne weitere in-vitro-Schritte zu transplantieren.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordGeschlechtsunterschiede im ZNSdc.subject
KeywordNeurale Zellkulturendc.subject
KeywordZellersatztherapiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHNeuronsdc.subject.lcsh
TitleMurine neurale Zellkulturen: immunzytochemische Untersuchung zur geschlechtsspezifischen Proliferation und Differenzierung in Abhängigkeit von Behandlung mit bFGFdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-798dc.identifier.doi
PPN1651050309dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-58790dc.identifier.urn
GNDGliazelledc.subject.gnd
GNDNervenzelledc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-04-11T13:36:36Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.418; W: W-H 9.527uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5879uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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