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AuthorKern, Claudiadc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:41:13Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:41:13Zdc.date.available
Year of creation2007dc.date.created
AbstractDie Aktivität von Liganden-gebundenen Chemokinrezeptoren wird durch Kinasen G-Protein-gekoppelter Rezeptoren (GRKs) reguliert. So phosphorylieren GRKs, die zur Familie der Serin/Threonin-Kinasen gehören, aktivierte Chemokinrezeptoren und unterbrechen so deren Signalübertragung. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurde eine der drei Isoformen der GRK6 der Maus, mGRK6-C, auf ihre Fähigkeit untersucht mit Phospholipiden zu interagieren und die Aktivität von Chemokinrezeptoren zu regulieren. Im Gegensatz zu den anderen GRK6-Isoformen fehlt mGRK6-C der carboxylterminale Abschnitt, für den angenommen wird, dass er für die Interaktion der Kinasen mit der Plasmamembran und für die Regulation der Aktivität der Kinasen von Bedeutung ist. Unter Verwendung von mGRK6-C-Mutanten wurden Phospholipidinteraktionsstellen im amino- und carboxylterminalen Abschnitt des mGRK6-C-Proteins identifiziert. Veränderungen in den Phospholipidinteraktionsstellen führten nicht nur zum Verlust der Bindung von mGRK6-C an künstliche Phospholipidvesikel, sondern resultierten auch in einer verringerten Phosphorylierung des Lichtrezeptors Rhodopsin im zellfreien System. In intakten Zellen bewirkte die Expression von mGRK6-C eine Inhibierung der vom humanen Chemokinrezeptor CXCR4 sowie vom Chemokinrezeptorhomolog pUS28 beeinflussten Zellfunktionen. Für die Regulation dieser Funktionen durch mGRK6-C waren beide Phospholipidinteraktionsstellen des Proteins von Bedeutung. In weiteren Untersuchungen der vorliegenden Arbeit wurde ermittelt, welche Signaltransduktionskomponenten an der durch pUS28 ausgelösten Steigerung der Transkription SRF-regulierter Gene beteiligt sind. Die Untersuchungen ergaben, dass diese von pUS28 induzierte zelluläre Funktion (i) von heterotrimeren G-Proteinen der Gq-Familie, insbesondere durch G-alpha-q oder G-alpha-11, nicht jedoch durch G-alpha-14 oder G-alpha-16 vermittelt wird, (ii) unabhängig von der Aktivierung von Phospholipase C-ß-Isoenzymen erfolgt und (iii) von einem G-alpha-q/11-spezifischen Rho-Guaninnukleotid-Austauschfaktor übertragen wird und über Aktivierung von RhoA-GTPasen zur Stimulation der Transkription SRF-regulierter Gene führt.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordChemokinrezeptorendc.subject
KeywordCXCR4dc.subject
KeywordCytomegalie-Virusdc.subject
KeywordKinase G-Protein-gekoppelter Rezeptoren (GRK)dc.subject
Keywordmurine GRK6-Cdc.subject
KeywordPhospholipase C-Isoenzymedc.subject
KeywordPhospholipidinteraktiondc.subject
KeywordpUS28dc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
TitleAnalyse der Signaltransduktion des konstitutiv aktiven, viralen Chemokinrezeptorhomologs pUS28 und dessen Regulation durch die Kinase G-Protein-gekoppelter Rezeptoren GRK6-Cdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-794dc.identifier.doi
PPN608560979dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-58693dc.identifier.urn
GNDG-Proteinedc.subject.gnd
GNDRho-GTPasendc.subject.gnd
GNDSignaltransduktiondc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-03-13T08:52:19Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.425 ; W: W-H 9.525uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5869uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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