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AuthorRaizner, Katharinadc.contributor.author
Date of accession2018-07-13T12:10:50Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-07-13T12:10:50Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2018-07-13dc.date.issued
AbstractDie Ultraviolett-A-Strahlung (UVA) ist eine wichtige Umweltnoxe, welche langfristig zu Photoalterung und Photokarzinogenese führt. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Effekten der UVA-Strahlung auf die menschliche Haut in vivo. In den Versuchen konnte gezeigt werden, dass die konstitutionellen Merkmale eines Probanden nur unscharfe Auskunft über seine Hautreaktion auf eine UVA-Exposition geben. Die Einteilung nach den Fitzpatrick-Kriterien versagt hier. Des Weiteren konnte demonstriert werden, dass es in der Konzentration des antioxidativen Enzyms Kupfer-Zink-Superoxiddismutase (Cu/Zn SOD) in unbestrahlter Haut in vivo interindividuelle Unterschiede gibt und dass die Cu/Zn SOD selbst bei sehr hohen UVA-Dosen robust, jedoch interindividuell unterschiedlich reagiert. Bei allen Probanden konnte eine interindividuell unterschiedlich ausgeprägte Reaktion auf die Noxe UVA beobachtet werden. Im Bezug auf die oxidative DNA-Schädigung durch reaktive Sauerstoffspezies (ROS), gemessen anhand 8-Hydroxydesoxyguanosin (8-OHdG), konnte in beiden gewählten Bestrahlungsserien ein ähnliches zeitliches Schädigungsmuster nachgewiesen werden. Dies deutet darauf hin, dass innerhalb der ersten 48 Stunden nach Exposition der Basenexzisionsmechanismus aktiv ist und die oxidative Schädigung abgebaut wird. Eine Korrelation zwischen den gewählten Bestrahlungsdosen und der 8-OHdG Konzentration war nicht erkennbar. Eine weitere Erkenntnis dieser Studie ist, dass 8-Isoprostan als Biomarker für eine photooxidative UVA-Hautschädigung verwendet werden könnte, da 8-Isoprostan sowohl robust als auch dosiskorreliert auf UVA-Strahlung reagiert. Insgesamt konnte mit den Versuchen dieser Dissertation ansatzweise die Komplexität der Reaktionen der Haut sowie deren Verteidigungsmechanismen nach einer UVA-Exposition dargestellt werden. Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen mit einer größeren Probandenzahl um die Reaktionen und Verteidigungsmechanismen näher zu charakterisieren und statistisch auszuwerten.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
Keyword8-OHdGdc.subject
Keyword8-Isoprostandc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHSuperoxide dismutasesdc.subject.lcsh
LCSHLipids; Oxidationdc.subject.lcsh
LCSHIsoprostanesdc.subject.lcsh
LCSHUltraviolet radiationdc.subject.lcsh
MeSHSkindc.subject.mesh
MeSHSkin; Injuriesdc.subject.mesh
MeSHReactive oxygen speciesdc.subject.mesh
TitleAntioxidative Verteidigung und phototoxische Schädigung der Haut nach UVA-Bestrahlung in vivodc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-06-14dcterms.dateAccepted
RefereeSchneider, Lars Alexanderdc.contributor.referee
RefereeHuber-Lang, Markusdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-8100dc.identifier.doi
PPN1654572977dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-8157-8dc.identifier.urn
GNDHautdc.subject.gnd
GNDUltraviolett Adc.subject.gnd
GNDSuperoxiddismutasendc.subject.gnd
GNDLipidperoxidationdc.subject.gnd
GNDReaktive Sauerstoffspeziesdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Dermatologie und Allergologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Institut für Klinische und Experimentelle Trauma-Immunologieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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