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AuthorMayer, Christiandc.contributor.author
Date of accession2018-07-13T09:29:19Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-07-13T09:29:19Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2018-07-13dc.date.issued
AbstractZiel des Kurses „Fit für den OP“ (FOP) ist es den Teilnehmern bei immer knapper zur Verfügung stehender Lernzeit und wachsendem Lernpensum im vorklinischen Studienabschnitt einen Lernzugang anzubieten, der das aktive Experimentieren und ein tieferes Verständnis der Anatomie in einem klinischen Kontext fördert. Dies wird gewährleistet, indem die Teilnehmer aktiv unter Supervision langjährig erfahrener klinisch tätiger Ärzte bereits in der Vorklinik als „Operateur“ tätig sein können. Ebenso soll das in den Famulaturen bereits geforderte richtige Verhalten im Operationssaal vermittelt werden. Durch dieses interessante Pensum und Lernformat verschlingt der Kurs jedoch auch große personelle und finanzielle Ressourcen (ca. 7000 - 8000 Euro pro Kurs). Diese Arbeit zielte darauf ab, einen möglichen positiven Effekt auf die Zensuren des makroskopisch anatomischen Kurses (MAK), die Lernmotivation und Lernorientierung Studierender im vorklinischen Studienabschnitt Humanmedizin zu erfassen. Dazu wurden papierbasierte, longitudinal angelegte Befragungen durchgeführt. Hierzu wurden zwei FOP-Kurse über zwei Semester zusammengefasst (n=47) und einer Kontrollgruppe (n=46), welche nur am MAK teilnahm gegenüber gestellt. Die Fragebogenbatterie umfasste unter anderem den SELLMO-ST-Fragebogen (Skalen zur Erfassung der Lern- und Leistungsmotivation Studierender) und den ASSIST-Fragebogen (Approaches and Study Skills Inventory for Students). Die gesamte Fragebogenbatterie wurde einmal vor Beginn des Kurses MAK und FOP und einmal nach Beendigung beider Kurse durchgeführt. Eine Verbesserung der Zensur im MAK konnte nicht nachgewiesen werden. Aber es ließ sich ein positiver Effekt des Kurses auf die Lernmotivation und die Lernorientierung nachweisen. Wünschenswert wäre prinzipiell eine Zunahme in den, den Lernprozess unmittelbar fördernden Skalen gewesen. Dies konnte zwar nicht unmittelbar gezeigt werden, aber die Skalenwerte in den nicht förderlichen Skalen im SELLMO-ST sowie im ASSIST nahmen bei den FOP-Teilnehmern nicht zu, wohingegen bei der Kontrollgruppe eine signifikante Zunahme zu sehen war. Es gelang also durch FOP Studierende davon abzuhalten, zur Bewältigung des immensen anatomischen Lernstoffs in der Literatur bekannte, nicht förderliche Lernstrategien anzunehmen. Bei der Prüfung des vorherrschenden Lernstils in den beiden Gruppen zeigte sich eine Häufung von „Convergern“ in der FOP- Gruppe. Dieser Lernstil bevorzugt das „aktive Experimentieren“ was durch FOP gewährleistet wird. Dieser Unterschied zur Kontrollgruppe erreichte aber kein signifikantes Niveau. Diese Dominanz des Lernstils wurde eher als Limitation im Sinne eines Auswahlfehlers gewertet. Passend hierzu zeigten alle Medizinstudierenden bereits vorher höhere Werte im SELLMO-ST im Vergleich zu den in der Literatur erwähnten Werten und die Bewerbung für FOP zeigt prinzipiell eine Bereitschaft eines höheren Engagements. Zudem könnte der positive Effekt auch am höheren Zeitinvestment in die Lernzeit für das Fach Anatomie gelegen haben.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordLernorientierungdc.subject
KeywordMakroskopisch anatomischer Kursdc.subject
KeywordZensurendc.subject
KeywordRole Modeldc.subject
KeywordChirurgdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHEducation, Medical; Germanydc.subject.mesh
MeSHClinical competencedc.subject.mesh
TitleDer fakultative Kurs „Fit für den OP“ : eine Fall-Kontrollstudie über Auswirkungen des Kurses auf Lernmotivation, Lernorientierung und Prüfungsleistungendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-06-14dcterms.dateAccepted
RefereeBöckers, Anjadc.contributor.referee
RefereeHuber-Lang, Markusdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-8088dc.identifier.doi
PPN1654541680dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-8145-0dc.identifier.urn
GNDMedizinische Ausbildungdc.subject.gnd
GNDVorklinikdc.subject.gnd
GNDLernmotivationdc.subject.gnd
GNDAnatomiedc.subject.gnd
GNDDissektiondc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionInstitut für Anatomie und Zellbiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Institut für Klinische und Experimentelle Trauma-Immunologieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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