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AuthorWestebbe, Dirkdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:41:06Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:41:06Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractBei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) kommt es im Verlauf zu einer Atempumpenstörung mit Hypoventilation. Klinische Symptome sind u.a. Atemnot, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmung. Die intermittierende Beatmung über Maske führt zur Entlastung und Erholung der Atempumpe. Hierdurch kommt es zu einer Zunahme der Muskelkraft während der Spontanatmungsphasen. In dieser Studie sollte gezeigt werden, in wieweit ALS Patienten von einer nichtinvasiven Beatmung profitieren. Es wurden insgesamt 61 Patienten in diese Beatmungsstudie eingeschlossen. Das Datenprofil umfasste 6 Untersuchungen von wenigen Tagen vor der Beamtung bis 10 Monate unter Beatmung. Darüber hinaus wurden zwei Hauptgruppen mit N=53 Patienten gebildet. Patienten der Gruppe S (N= 30) wiesen spinale bis wenig bulbäre Symptome und Patienten der Gruppe B (N=23) ausgeprägte bis maximale bulbäre Symptome zu Beatmungsbeginn auf. Zu jedem Untersuchungszeitpunkt wurden 12 Tests von Schlafqualität, Tagesmüdigkeit, körperliche und geistige Erschöpfung und Depression abgefragt. Weiterhin wurden der körperliche Status, die Blutgaswerte, die Vitalkapazitätswerte sowie die Beatmungsdauer erfasst. In dieser prospektiven Studie konnte gezeigt werden, dass die untersuchten ALS-Patienten durchschnittliche Beatmungszeiten von 10 Monaten aufweisen, in denen die Symptomatik trotz fortschreitender Erkrankung beherrscht wird. Patienten der Gruppe S und v.a. Patienten der Subgruppe S ohne Bulbär –Symptomatik weisen noch bessere Effekte auf. Entgegen der vorherrschenden Meinung profitieren auch bulbärer Patienten von dieser symptomatischen Therapie. Die Ergebnisse zeigen, dass es nicht sinnvoll ist, allein pathologische Blutgasanalyse -Werte als Indikator für die Beatmung werten zu lassen. Eine hohe Beatmungsdauer pro Tag scheint ein positiver Faktor für eine lange und profitable Beatmung zu sein. Wir konnten reproduzieren, dass eine niedrige Vitalkapazität ein schlechter prognostischer Faktor ist.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
Keywordnichtinvasive Beatmungdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHAmyotrophic lateral sclerosisdc.subject.mesh
TitleLongitudinale Effekte der nichtinvasiven Heimbeatmung bei der Amyotrophen Lateralsklerose - eine prospektive Untersuchung bei 61 Patientendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-776dc.identifier.doi
PPN1651578281dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-58454dc.identifier.urn
GNDLebensqualitätdc.subject.gnd
GNDMyatrophische Lateralsklerosedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2007-02-08T08:27:39Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.408 ; W: W-H 9.516uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5845uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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