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AuthorStriebel, Stefanie T.dc.contributor.author
Date of accession2018-06-29T13:15:28Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-06-29T13:15:28Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2018-06-29dc.date.issued
AbstractZiel der vorliegenden Dissertation ist es, das Stillverhalten der Mütter in Ulm im Jahr 2012/2013 in einer Langzeitstudie zu analysieren und diese Ergebnisse mit den bereits vorliegenden Daten einer methodisch vergleichbaren Ulmer Studie aus dem Jahr 2000/2001 zu vergleichen. Dabei sollen die Stillprävalenz und Stilldauer ermittelt werden sowie die Stilltrends der Ulmer Frauen analysiert werden. Ein Einblick in die Effekte de-mographischer und Lebensstilfaktoren auf die Stilltrends soll ermöglicht werden. Die Ulmer Säuglingsstudie von 2000/2001 und die Ulmer SPATZ Gesundheitsstudie (SPATZ) von 2012/2013 sind zwei methodisch gleichwertige prospektive bevölkerungsbe-zogene Kohortenstudien mit jeweils rund 1.000 Teilnehmerinnen. Rekrutiert wurde je-weils über ein Jahr lang an der Universitätsfrauenklinik Ulm. Im zweijährigen Follow-up wurden Fragebögen und Telefoninterviews eingesetzt. Für die Auswertung wurde eine Analysepopulation der Mütter termingeborener Einlinge herangezogen mit 989 Frauen in der Säuglingsstudie und 856 Frauen im SPATZ. Untersucht wurden die Stillprävalenz und die Stilldauer mit dem Stilltrend im Studienvergleich sowie der Einfluss von soziodemo-graphischen Merkmalen und Lebensstilfaktoren wie mütterliches Alter, Nationalität, Bil-dungsstand, Rauchstatus und BMI auf diesen Trend. Die eingesetzten statistischen Ver-fahren waren Chi²-Tests, Kruskall-Wallis-Tests, Log-Rank-Test und Cox Regression. Die Stillintention bei Basiserhebung lag bei 93% in der Säuglingsstudie beziehungsweise 95% im SPATZ. Jemals gestillt wurden in beiden Studien über 90% der Neugeborenen. Im SPATZ hatte die Stillprävalenz um drei Prozentpunkte auf 95% im Vergleich zur Säuglings-studie zugenommen. Nach einem halben Jahr wurden im SPATZ immer noch fast 10% mehr Kinder gestillt als in der Säuglingsstudie. Für das überwiegende Stillen zeigte sich ein ähnlicher Effekt. Zum Zeitpunkt der Basiserhebung stillten knapp unter 90% der Mütter in beiden Studien ihre Neugeborenen ausschließlich. Nach sechs Wochen wurden im SPATZ rund 8% mehr Kinder ausschließlich gestillt. Mütter im SPATZ stillten aber insgesamt signi-fikant häufiger und länger als Mütter in der Säuglingsstudie. Die mediane Stilldauer für das gesamte Stillen beträgt im SPATZ zwischen 33 und 34 Wochen und damit einen Mo-nat mehr als in der Säuglingsstudie. Als wichtigster Einflussfaktor auf den Stilltrend zeigte - 72 - sich in Auswertung der mütterliche Bildungsstand. Mütter mit hohem Bildungsstand still-ten häufiger und länger sowohl in Bezug auf die Gesamtstilldauer als auch die Dauer des überwiegenden Stillens bis zum vierten Monat. Diese Dissertation konnte ebenfalls zeigen, dass für die Region Ulm/Alb-Donau im Ver-gleich der beiden Kohorten im Abstand von über elf Jahren sowohl die Stillintention der Mütter als auch die Dauer des gesamten Stillens und des ausschließlichen Stillens zuge-nommen haben. Es lässt sich durch diese Analyse jedoch keine repräsentative Aussage zum Stillverhalten in Gesamtdeutschland machen. Eine Erklärung für den Anstieg der Stillprävalenz und Stilldauer kann diese Dissertation nicht geben. Es lassen sich lediglich Einflussfaktoren auf das Stillverhalten nennen. Der mütterliche Bildungsstand ist hierbei der stärkste Einflussfaktor. Trotz vieler Jahre der intensiven Stillförderung entsprechen diese Zahlen in Deutschland bei weitem noch nicht den geforderten Empfehlungen. Die Ausweitung der Stillförderung in Deutschland scheint weiterhin nötig.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordStillverhaltendc.subject
KeywordStilltrenddc.subject
KeywordStillprävalenzdc.subject
KeywordUlmer SPATZ Gesundheitsstudiedc.subject
KeywordUlmer Säuglingsstudiedc.subject
KeywordAusschließliches Stillendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
LCSHEducational attainment; Social aspectsdc.subject.lcsh
MeSHMilk, humandc.subject.mesh
MeSHPregnancydc.subject.mesh
MeSHBreast feedingdc.subject.mesh
TitleStillverhalten und Stilltrends in Ulm in den Jahren 2000/2001 und 2012/2013 : Vergleich von Daten der Ulmer Säuglingsstudie und der Ulmer SPATZ Gesundheitsstudiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-02-08dcterms.dateAccepted
RefereeRothenbacher, Dietrichdc.contributor.referee
RefereeGoldbeck, Lutzdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-7657dc.identifier.doi
PPN1026919525dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-7714-6dc.identifier.urn
GNDStillendc.subject.gnd
GNDStillperiodedc.subject.gnd
GNDMuttermilchdc.subject.gnd
GNDBildungsniveaudc.subject.gnd
GNDSchwangerschaftdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionInstitut für Epidemiologie und Medizinische Biometrieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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