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AuthorKirchhoff, Lennartdc.contributor.author
Date of accession2018-06-28T10:55:59Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-06-28T10:55:59Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2018-06-28dc.date.issued
AbstractDer Word Memory Test (WMT) und der Strukturierte Fragebogen Simulierter Symptome (SFSS) werden als sogenannte Beschwerdevalidierungstests in sozialmedizinischen Begutachtungen eingesetzt, um die Glaubhaftigkeit der von Patienten geschilderten Symptome zu bewerten. Bisherige Studien zu WMT und SFSS berechneten die Kennwerte der Tests - beispielsweise Sensitivität und Spezifität - meist auf Grundlage von Studentenpopulationen oder gesunden Probanden. Dabei wurden größtenteils überzeugende Ergebnisse erzielt. In der vorliegenden Studie sollten die Kennwerte von WMT und SFSS mittels einer klinischen Stichprobe untersucht werden. Zu diesem Zweck wurden 60 ambulante bzw. stationäre Patienten einer psychiatrischen Klinik im Sinne eines randomized controlled trials (RCT) in zwei Gruppen randomisiert. Die Kontrollgruppe erhielt die Instruktion bei der Durchführung von WMT und SFSS wahrheitsgemäß zu antworten und ihre beste Leistungsanstrengung zu zeigen. Die Interventionsgruppe wurde dazu aufgefordert, sich bei der Testdurchführung in die Rolle eines Rentenbewerbers hineinzuversetzen, welcher seine Beschwerdepräsentation in einer Gutachtensituation besonders deutlich machen möchte. Für den SFSS ergab sich bei dem üblichen Cut-off von >16 eine Spezifität von 70% und eine Sensitivität von 93,3%. Der WMT wies beim Cut-off von ≤82,5% eine Spezifität von 93,3% und eine Sensitivität von 80% auf. Bei kombinierter Verwendung der Tests konnte eine Sensitivität von 92,3% und eine Spezifität von 95,2% erzielt werden. Angesichts der aufgeführten Testkennwerte kann der Einzelgebrauch von WMT bzw. SFSS nicht bedenkenlos empfohlen werden, da ein nicht unerhebliches Risiko gutachterlicher Fehlbeurteilungen besteht. Lediglich die kombinierte Verwendung von WMT und SFSS ergab zufriedenstellende Kennwerte, womit diese dem Einzelgebrauch der Tests vorzuziehen ist.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordStrukturierter Fragebogen Simulierter Symptomedc.subject
KeywordBeschwerdevalidierungstestsdc.subject
KeywordRCTdc.subject
KeywordWMTdc.subject
KeywordSFSSdc.subject
KeywordRandomisierte kontrollierte Studiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHExpert testimonydc.subject.mesh
MeSHNeuropsychological testsdc.subject.mesh
MeSHRandomized controlled trials as topicdc.subject.mesh
TitleKlassifikationsgüte der Beschwerdevalidierungstests Word Memory Test und Strukturierter Fragebogen Simulierter Symptome in einer klinischen Stichprobe : eine randomisierte kontrollierte Studiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-06-14dcterms.dateAccepted
RefereeSteinert, Tilmandc.contributor.referee
RefereeWidder, Bernharddc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-7605dc.identifier.doi
PPN1026918197dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-7662-7dc.identifier.urn
GNDGutachtendc.subject.gnd
GNDVerbales Gedächtnisdc.subject.gnd
GNDRandomisierter Testdc.subject.gnd
GNDSymptomatologiedc.subject.gnd
GNDPsychosoziale Medizindc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Iuulm.affiliationSpecific
InstitutionBezirkskrankenhaus Günzburguulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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