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AuthorGottwik, Alexanderdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:53Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:53Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractDas Prostatakarzinom (PCA) ist der häufigste Tumor des Mannes. Da bisher kein PCA-Screening in einem deutschen Kollektiv durchgeführt wurde und nicht bekannt ist, welchen Einfluss das Screening auf die klinischen Parameter und die progressfreie Überlebensrate hat, wurden in vorliegender Arbeit PCA-Patienten nach der Art der Diagnosestellung eingeteilt. Hierzu wurden die Patienten retrospektiv gefragt, in welchem Rahmen die PCA-Diagnose gestellt wurde (Subgruppe 1: Screening aufgrund positiver Familienanamnese, Subgruppe 2: gesetzliche Vorsorgeuntersuchung, Subgruppe 3: Zufallsbefund beim Urologen oder Subgruppe 4: Zufallsbefund in einer anderen Fachdisziplin). Die Art der Diagnosestellung wurde mit den klinischen Daten und der progressfreien Überlebenszeit verglichen. Die klinischen Daten ergaben für die Subgruppe 1 die günstigsten Werte gegenüber den drei anderen Subgruppen. So hatte Subgruppe 1 den geringsten medianen PSA-Wert bei Diagnosestellung sowie die kleinsten Anteile an schlecht differenzierten Tumoren. Die Subgruppe 4 zeigte im Vergleich mit den anderen drei Subgruppen die schlechtesten klinischen Parameter. Subgruppe 4 hatte den höchsten medianen PSA-Wert bei Diagnosestellung sowie die größten Anteile an schlecht differenzierten Tumoren. In den Subgruppen 2 und 3 konnte man in den Abfragen der klinischen Daten annähernd gleiche prozentuale Anteile, wie z. B. PSA-Wert bei Diagnose und Tumordifferenzierung, nachweisen. Allerdings zeigte sich in den Kaplan-Meier-Kurven kein signifikanter Unterschied in der progressfreien Überlebenszeit zwischen den einzelnen Gruppen (p = 0,439). Schlussfolgernd erweist sich die Art der Diagnosestellung als eine signifikante Einflussgröße bezüglich der klinischen Parameter. Um den Einfluss der Art der Diagnosestellung auf das progressfreie Überleben beurteilen zu können, sind eine Untersuchung an einem unselektionierten Patientengut sowie eine längere Nachbeobachtungszeit zu fordern.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordDiagnosestellungdc.subject
KeywordPSAdc.subject
KeywordZufallsbefunddc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHProstatic neoplasmsdc.subject.mesh
TitleDiagnose des Prostatakarzinoms durch Screening aufgrund einer positiven Familienanamnese, Vorsorgeuntersuchung und Zufallsbefund: Vergleich der klinischen Daten und des progressfreien Überlebensdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-731dc.identifier.doi
PPN1651580375dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-57243dc.identifier.urn
GNDFamilienanamnesedc.subject.gnd
GNDProstatakrebsdc.subject.gnd
GNDProstata-spezifisches Antigendc.subject.gnd
GNDScreeningdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-11-06T10:55:53Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.258 ; W: W-H 9.371uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5724uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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