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Zitiere als: Kubesch, Sabine (2006): Das bewegte Gehirn: exekutive Funktionen und körperliche Aktivität. Open Access Repositorium der Universität Ulm. Dissertation. http://dx.doi.org/10.18725/OPARU-725


AutorKubesch, Sabinedc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-14T13:40:52Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-14T13:40:52Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2005dc.date.created
ZusammenfassungDie in dieser Arbeit untersuchten exekutiven Funktionen im Zusammenhang mit Depression und Übertraining, die durch körperliche Aktivität beeinflusst werden, beziehen sich auf das Arbeitsgedächtnis zur aktiven Aufrechterhaltung aufgaben-relevanter Informationen und auf die Inhibition automatisierter Antworten beziehungsweise inadäquater Reaktionen. Als neuropsychologische Testverfahren zur Messung des Arbeitsgedächtnisses wurden in den Untersuchungen zur Depression und zur akuten Ermüdung ein Switch- und ein Flanker-Paradigma eingesetzt. Zur Messung der Inhibitionsleistung wurden computerisierte Stroop- und GoNogo-Testverfahren verwendet. Es konnte nachgewiesen werden, dass akute Ausdauerbelastungen bei depressiven Patienten zur Verbesserung von Inhibitionsleistungen führen können, die über eine stärkere Aktivierung des ACC erklärt werden, der eine relativ hohe Dichte an serotonergen und dopaminergen Nervenzellen aufweist. Jeder dieser Neurotransmitter kann durch körperliche Belastung verändert werden. Diese Adaptionen können zur Besserung exekutiver Funktionen depressiver Patienten durch eine einmalige Ausdauerbelastung beitragen, da Depressionen häufig von reduzierten Neurotransmitterkonzentrationen vor allem des serotonergen Systems begleitet werden. Die zweite Untersuchung zur akuten Ermüdung befasst sich mit einer intensiven muskulären Beanspruchung, die bis zum Langzeitübertraining mit gesundheitsschädigenden Folgen führen kann. Akute Ermüdung, die einem Kurz- und Langzeitübertraining vorausgeht, führt nach bisherigen Erkenntnissen nicht zur Beeinträchtigung exekutiver Funktionen. Da übertrainierte Sportler häufig auch depressive Symptome aufweisen, ist jedoch anzunehmen, dass im Verlauf einer Entwicklung von der akuten Ermüdung über das Kurzzeit- zum Langzeitübertraining exekutive Funktionen zunehmend geschwächt werden.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
SchlagwortExekutive Funktionendc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHDepressiondc.subject.mesh
MeSHDepressive disorderdc.subject.mesh
MeSHExertiondc.subject.mesh
TitelDas bewegte Gehirn: exekutive Funktionen und körperliche Aktivitätdc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-725dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-57086dc.identifier.urn
GNDHirnfunktiondc.subject.gnd
GNDKörperliche Aktivitätdc.subject.gnd
GNDLebensalterdc.subject.gnd
GNDÜbertrainingdc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2006-10-15T21:01:05Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarZ: J-H 11.278 ; W: W-H 9.391uulm.shelfmark
MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5708uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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