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AuthorSchnobrich, Norbertdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:45Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:45Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractGlutamin, die mengenmäßig dominierende Aminosäure im Körper, nimmt eine zentrale Stellung im Proteinstoffwechsel, Stickstofftransport und Energiehaushalt vieler Zellen ein. In dieser randomisierten, prospektiven, doppelverblindeten Studie an 174 Patienten einer operativen Intensivstation sollte untersucht werden, ob durch Substitution mit einer Glycyl-Glutamin Dipeptid- Aminosäurenlösung, entsprechend 20 g/d Glutamin, gegenüber einer konventionellen, glutaminfreien, parenteralen Ernährung eine Veränderung der Plasmaaminosäurenkonzentrationen erzielt werden kann und ob dies einen Einfluss auf die klinisch relevanten Outcome Parameter Mortalität und Aufenthaltsdauer in Krankenhaus und Intensivstation haben würde. Bei Betrachtung der Gesamtaminosäurenkonzentrationen ergaben sich keine Gruppenunterschiede, beide Ernährungsregime waren in der Lage, die initial erniedrigten Aminosäurenkonzentrationen wieder in den Normbereich anzuheben. Dabei stieg die Glutaminkonzentration in der Therapiengruppe signifikant höher an als in der Kontrollgruppe, blieb aber unter dem Anstieg, der für die restlichen Aminosäuren zu verzeichnen war. Bei den Outcome-Parametern zeigte sich ein einheitliches Bild: Die Krankenhausmortalität lag mit 17,7 % (Glutamin) und 17,9 % (Kontrolle) auf identischem und für ein Patientengut mit einem Apache II-Score von 16,4 (G) und 17,2 (K) erwarteten Niveau. Krankenhausaufenthaltsdauer und Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation unterschieden sich mit Medianen von 21 Tagen (G) und 19 Tagen (K) bzw. 12 Tagen (G) und 9,5 Tagen (K) ebenfalls nicht, sodass von einer identischen, klinisch relevanten Morbidität ausgegangen werden kann. Insgesamt können die Ergebnisse dieser Studie bestätigen, dass sich durch Substitution mit Glutamin in der gewählten Menge die Plasmakonzentrationen von Glutamin und den verzweigtkettigen Aminosäuren begrenzt anheben lassen, ein Einfluss auf Morbidität und Mortalität lies sich hierdurch jedoch nicht nachweisen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordPlasmaaminosäurenspiegeldc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHGlutamine. Metabolismdc.subject.mesh
MeSHIntensive caredc.subject.mesh
TitleEinfluss parenteraler Glutaminsupplementierung auf Plasmaaminosäurenspiegel und Outcome bei operativen Intensivpatientendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-702dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-56621dc.identifier.urn
GNDAminosäurendc.subject.gnd
GNDGlutamindc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-07-14T12:05:43Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.201 ; W: W-H 9.317uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5662uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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