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AuthorBachmann, Nataschadc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:40Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:40Zdc.date.available
Year of creation2006dc.date.created
AbstractEinige Kopplungsanalysen haben Hinweise auf einen Aggressivitätslocus für Prostatakrebs auf Chromosom 7 q erbracht. Der transkriptionale Repressor EZH2 (Enhancer of zeste homolog 2) kam als Kandidatengen für die Entwicklung von aggressivem Prostatakrebs in Frage, weil es auf 7q35 lokalisiert ist und in metastatischem Prostatakrebs überexprimiert ist. In der vorliegenden Arbeit wurden bei der Sequenzierung des EZH2-Gens von 24 Prostatakrebs-Patienten aus 10 Familien mit Kopplung auf 7q31-33 elf Varianten identifiziert. Um zu überprüfen, ob diese Keimbahnvarianten von EZH2 eine genetische Prädisposition für die aggressive Form von Prostatakrebs liefern, wurde eine Assoziationsstudie durchgeführt. Die einzelnen Varianten und Haplotypen waren nicht mit einem aggressiven Verlauf des Prostatakarzinoms assoziiert. Diese Daten zeigen, dass die Kopplung von 7q mit aggressivem Prostatakrebs nicht durch genetische Varianten von EZH2 erklärt werden kann. Zu Beginn dieser Arbeit war wenig darüber bekannt, ob EZH2 bei Prostatakrebspatienten bereits in Primärtumoren überexprimiert ist. Daher wurde eine Prostatagewebebank mit 35 Primärtumoren der Prostata und entsprechendem Tumor-freien Gewebe erstellt und die EZH2-Expression mit Hilfe der semi-quantitativen RT-PCR untersucht. In diese Untersuchungen wurde CAV-1 einbezogen, ein putatives Tumorsuppressorgen auf 7q31. Hierbei zeigte sich, dass in fast allen Tumoren eine erhöhte Expression von EZH2 bei einer gleichzeitig erniedrigten Expression von CAV-1 in Primärtumoren der Prostata vorliegt. Die veränderte Expression dieser Gene scheint bereits in der frühen Phase der Tumorprogression eine Rolle zu spielen. Durch die Bestimmung der DNA-Menge der Gene EZH2 und CAV-1 mittels Real-time-PCR und FISH-Analysen konnte in der vorliegenden Arbeit gezeigt werden, dass die erhöhte Expression von EZH2 und die verringerte Expression von CAV-1 nicht auf spezifische Amplifikationen bzw. Deletionen dieser Gene zurückgeführt werden können.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHEZH2 protein, humandc.subject.mesh
MeSHProstatic neoplasmsdc.subject.mesh
TitleMolekulargenetische Untersuchungen zum EZH2-Gen beim Prostatakarzinomdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-689dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-56332dc.identifier.urn
GNDProstatakrebsdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-06-29T11:10:43Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.180 ; W: W-H 9.296uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5633uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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