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AuthorDörr, Alexandradc.contributor.author
Date of accession2018-06-12T14:09:34Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-06-12T14:09:34Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2018-06-12dc.date.issued
AbstractEinleitung: Während in den letzten Jahren die Prognose bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) vor allem bei den jüngeren Patienten verbessert werden konnte, gab es nur wenig Fortschritt bei älteren AML Patienten. Ziel der vorliegenden Arbeit war es eine große Kohorte an älteren AML Patienten aus zwei multizentrischen Studien, AML HD98B und AMLSG 06-04, mittels Mutationsanalysen molekular-genetisch zu analysieren. Untersucht wurde der NPM1, FLT3-ITD und FLT3-TKD Mutationsstatus. Material und Methoden: Bei der Arbeit handelt es sich um retrospektiv durchgeführte molekulare Analysen. Die Analysen wurden an Material von älteren Patienten (>60 Jahre) durchgeführt, die innerhalb der AMLSG Therapiestudien AML HD98B und AMLSG 06-04 behandelt wurden (n=738). Die im Rahmen der Studie aus Patientenproben isolierte DNA wurde für retrospektive Mutationsanalysen der NPM1 und FLT3 (ITD und TKD) Gene verwendet und dann mit Patientencharakteristika, Zytogenetik und klinischen Verläufen korreliert um die prognostische Relevanz der einzelnen Genotypen zu evaluieren. Ergebnisse: Die Häufigkeit der FLT3-ITD Mutationen lag bei 16,3%. Die Patienten mit FLT3-ITD Mutationen wiesen bei Diagnose höhere Werte für Leukozyten, höhere Lactatdehydrogenase (LDH) -Werte im Serum und einen höheren Blastenanteil im Knochenmark und im peripheren Blut auf als Patienten ohne FLT3-ITD Mutationen. FLT3-ITD Mutationen waren am häufigsten innerhalb der zytogenetischen Gruppe des mittleren Risikos zu finden; die Patienten mit FLT3-ITD Mutationen gehörten zu über 90% der Fälle in diese Gruppe. Die Patienten mit FLT3-ITD Mutationen hatten ein signifikant schlechteres Gesamtüberleben und rezidivfreies Überleben als Patienten ohne diese Mutationen. Die Häufigkeit der NPM1 Mutationen lag in dieser Arbeit bei 25,5%. Die Patienten mit NPM1 Mutationen wiesen bei Diagnosestellung höhere Werte für Leukozyten, höhere LDH-Werte im Serum und einen höheren Blastenanteil im peripheren Blut und im Knochenmark auf als Patienten ohne NPM1 Mutationen. NPM1 Mutationen waren mit einem mittleren zytogenetischen Risiko assoziiert; in diese Gruppe gehörten 95% der Patienten mit NPM1 Mutationen. Die Patienten mit NPM1 Mutationen hatten ein signifikant besseres Gesamtüberleben und eine geringere Rezidivrate als Patienten ohne NPM1 Mutationen. Die Häufigkeit des Genotyps NPM1mutiert/FLT3-ITDWildtyp lag bei 16,3%. Die Patienten mit dem Genotyp NPM1mutiert/FLT3-ITDWildtyp waren häufiger weiblichen Geschlechtes und wiesen bei Diagnose höhere Werte für Leukozyten und LDH im Serum und höheren Blastenanteil im peripheren Blut auf, als die Patientengruppe, die alle übrigen NPM1/FLT3-ITD Genotypen umfasste. Über 95% der Patienten mit dem Genotyp NPM1mutiert/FLT3-ITDWildtyp gehörten in die zytogenetische Gruppe mit einem mittleren Risiko. Die Patienten mit dem Genotyp NPM1mutiert/FLT3-ITDWildtyp hatten ein signifikant längeres Gesamtüberleben und rezidivfreies Überleben als die Patientengruppe, die alle anderen NPM1/FLT3-ITD Genotypen umfasste. Diskussion: Die Ergebnisse dieser Arbeit an über 700 älteren AML Patienten zeigen, dass die prognostische Bedeutung der beiden molekularen Marker NPM1 und FLT3-ITD Mutation mit der jüngerer AML Patienten vergleichbar ist. Schlussfolgerung: Somit kann die Risikoeinschätzung auch bei der AML des Älteren mit Hilfe von wenigen molekularen Markern verbessert werden und eine Basis für die Entwicklung neuer risikoadaptierter Studienkonzepte bilden mit dem Ziel die Heilungschancen in dieser Altersgruppe zu verbessern.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordAMLdc.subject
KeywordNPM1dc.subject
KeywordFLT3-ITDdc.subject
KeywordFLT3-TKDdc.subject
KeywordÄltere Patientendc.subject
KeywordGenotyp NPM1mutiertdc.subject
KeywordFLT3-ITD Wildtypdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHLeukemia, myeloid, acutedc.subject.mesh
MeSHAgeddc.subject.mesh
TitleMolekulargenetische Analysen zur Inzidenz von NPM1- und FLT3-Mutationen bei der akuten myeloischen Leukämie des älteren Patienten und Evaluation ihrer Bedeutung als prognostische Markerdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-04-19dcterms.dateAccepted
RefereePaschka, Peterdc.contributor.referee
RefereeKratzer, Wolfgangdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-7037dc.identifier.doi
PPN1024817601dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-7094-6dc.identifier.urn
GNDAkute myeloische Leukämiedc.subject.gnd
GNDGenotypdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIIuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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