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AuthorAuer, Alexandra Melaniedc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:37Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:37Zdc.date.available
Year of creation2006dc.date.created
AbstractDie Proteinkinase D2 (PKD2) gehört zur PKD-Familie, einer Untergruppe der CAMK-Familie der Serin-/Threonin-Kinasen. Ihre regulatorische Domäne am C-Terminus enthält sowohl zwei cysteinreiche Zinkfingerregionen, C1a und C1b, als auch eine Pleckstrin-Homologie-Domäne (PH). PKD2 kann sowohl durch Phorbolester als auch durch G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR), z.B. den CCKB/Gastrin-Rezeptor, aktiviert werden. Wir haben die strukturelle und funktionelle Rolle der regulatorischen Domäne von PKD2 untersucht, im Bezug auf ihre Bindung von Phorbolester, ihre subzelluläre Lokalisation und die Kontrolle ihrer katalytischen Aktivität. So hat die PH-Domäne in PKD2 eine inhibitorische, die C1a/C1b-Domäne hingegen eine positiv regulatorische Wirkung auf die katalytische Aktivität der Kinase. Die C1b-Domäne bindet Phorbolester und ist auch für eine basale und GPCR-stimulierte Kinaseaktivität von PKD2 nötig. In lebenden Zellen wird PKD2 kontinuierlich zwischen dem Zytoplasma und dem Kern ausgetauscht wird. Die Aktivierung des CCKB/Gastrin-Rezeptors ruft eine nukleäre Akkumulation der aktivierten PKD2 in AGS-B Magenkarzinomzellen hervor. Die regulatorische Domäne trägt eine funktionelle nukleäre Exportsequenz (NES) in der C1a-Domäne, die den Export von PKD2 aus dem Zellkern steuert, und eine funktionelle nukleäre Lokalisationssequenz (NLS) nach der C1a-Domäne, die den Import in den Kern reguliert. Somit kontrollieren die cysteinreichen Domänen die Aktivität und den nukleozytoplasmatischen Austausch von PKD2. Diese Daten ergeben ein dynamisches Modell der Lokalisation und Aktivierung von PKD2 in Abhängigkeit von ihrer regulatorischen Domäne. Der nukleozytoplasmatische Transport von PKD2 findet kontinuierlich über genau definierte Lokalisationssequenzen in der regulatorischen Domäne statt und wird im Kern verlangsamt, wenn die Kinase durch Gastrin aktiviert wird. Die aktivierte Kinase kann dadurch in die Nähe ihrer Zielproteine gebracht werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordC1-Domänedc.subject
KeywordCysteinreiche Domänendc.subject
KeywordNukleozytoplasmatischer Austauschdc.subject
KeywordProteinkinase D2dc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHProtein Kinase D2dc.subject.mesh
MeSHProtein kinasesdc.subject.mesh
TitleCharakterisierung der regulatorischen Domäne der Proteinkinase D2dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-676dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-56123dc.identifier.urn
GNDPhorbolesterdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-06-08T10:39:30Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.136 ; W: W-H 9.254uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5612uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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