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AuthorKeiloweit, Thorsten Christiandc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:36Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:36Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractChirurgische Eingriffe, die eines zeitweisen Clampings der suprarenalen Aorta bedürfen, gehen postoperativ mit einer hohen Rate von akuten Niereninsuffizienzen einher. Trotz zahlreicher Studien gibt es bisher noch kein allgemein anerkanntes Verfahren, welches das Risiko für ein akutes Nierenversagen nach gefäßchirurgischen Operationen reduzieren kann. Bei dieser durch Clamping/ Declamping verursachten Ischämie-Reperfusions-(I-R)-Sequenz induziert die Ischämie einen proinflammatorischen Zustand, der die Gewebevulnerabilität gegenüber der Reperfusion nach Declamping erhöht. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass bei I-R u.a. Prostanoide wie Thromboxan-A2, Prostacyclin sowie Prostaglandin-E2 in unterschiedlichen Konzentrationen freigesetzt bzw. unterdrückt werden. Der parenteral applizierbare Cyclooxygenase-2-(Cox-2)-Hemmer "NS 398" reduzierte die renale Thromboxan-A2-Exkretion in einer Studie deutlich. In einem Tiermodell schützte der selektive Cox-2-Hemmer "fk3311" durch ausgeprägte Hemmung der Thromboxan-A2-Bildung die Leber bei einstündiger warmer Ischämie und Reperfusion bzw. die Lunge nach dreistündiger warmer Ischämie und Reperfusion. Aus diesen Studien lässt sich ableiten, dass durch selektive Blockade der Cox-2 eine geringere Parenchym-Schädigung der Nieren nach Reperfusion resultieren sollte. Zur Anwendung kam in dieser Arbeit das Präparat "Parecoxib" (PAR), ein potenter und selektiver Inhibitor der Cox-2. In der vorliegenden Studie sollte die Frage geklärt werden, ob eine selektive Perfusion der A. renalis mit einem Medikament während suprarenalen Cross-Clampings technisch möglich ist. Zudem sollten die systemischen und renalen Wirkungen einer lokalen PAR- bzw. Kochsalz-Applikation während der I-R-Sequenz überprüft werden. Schließlich sollte geklärt werden, ob eine Empfehlung für weitere, eventuell klinische Studien für diese Indikationsstellung für PAR ausgesprochen werden kann. Als Versuchstiere kamen 19 deutsche Hausschweine zur Anwendung.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordCyclooxygenase-2dc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHConstrictiondc.subject.mesh
MeSHParecoxibdc.subject.mesh
MeSHReperfusiondc.subject.mesh
TitleBeeinflussung des renalen Hypoxie- und Reperfusionsschadens bei suprarenalem Aortenclamping im Großtiermodell durch den Cyclooxygenase-2 Inhibitor Parecoxibdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-673dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-56072dc.identifier.urn
GNDAortadc.subject.gnd
GNDHypoxiedc.subject.gnd
GNDIschämiedc.subject.gnd
GNDNieredc.subject.gnd
GNDProstacyclindc.subject.gnd
GNDRenindc.subject.gnd
GNDThromboxan A2dc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-06-06T16:20:19Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.137 ; W: W-H 9.255uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5607uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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