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AuthorSiebenlist, Georg Philippdc.contributor.author
EditorAnzinger, Heribert M.dc.contributor.editor
Date of accession2018-06-07T12:21:07Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-06-07T12:21:07Zdc.date.available
Year of creation2018dc.date.created
Date of first publication2018-06-07dc.date.issued
AbstractIn der vorliegenden Arbeit werden die Voraussetzungen zur Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen dem Grunde nach, die auf einen externen Versorgungsträger ausgelagert worden sind (sog. mittelbare Pensionsverpflichtungen), in der Handels-, Steuer- und Kapitalmarktbilanz konzeptionell untersucht. Die bilanzielle Einbettung ausgelagerter Pensionszusagen erfährt in allen drei Normenkreisen eine unterschiedliche Behandlung. Während mittelbare Pensionsverpflichtungen in der internationalen Kapitalmarktbilanz grundsätzlich angesetzt werden müssen, offeriert das deutsche Handelsrecht ein Passivierungswahlrecht, welches im Steuerrecht in einem Passivierungsverbot mündet. In der Untersuchung zeigt sich insbesondere, dass das handelsrechtliche Passivierungswahlrecht gegen das Imparitätsprinzip als Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung verstößt. Ferner hat es der Gesetzgeber im Rahmen des BilMoGs versäumt, eine Legaldefinition mittelbarer Pensionsverpflichtungen zu determinieren, sodass unterschiedliche Auffassungen über den Bilanzierungsgegenstand mit eigenen Rechtsfolgen entstanden sind. Dieser Umstand führt hinsichtlich der Steuerbilanz zu einer bilanzpolitischen Differenzierung. Dabei offenbart gerade die Niedrigzinsphase samt ihrer ökonomischen Auswirkung die bestehenden Probleme. In der Kapitalmarktbilanz hingegen ist vielmehr die Einordnung des jeweiligen Durchführungsweges in den Regelungsstand des IAS 19 umstritten. In diesem Kontext ist es bilanziell sinnvoll, die versicherungsförmigen Durchführungswege als beitragsorientierten Plan zu bilanzieren, wobei die Subsidiärhaftung als Eventualverbindlichkeit separat angesetzt wird. Vor dem Hintergrund der Niedrigzinsphase sollte auch bezüglich dieser Bilanzierungspraxis über eine Reform nachgedacht werden. Auf Konzernebene ergibt sich hinsichtlich der Kapitalmarktbilanz keine besondere Konsolidierungspflicht konzerneigener Versorgungsträger, da der IAS 19 explizit von dem Regelungsstand des IFRS 10 ausgenommen ist. Lediglich für die handelsrechtliche Konzernbilanz spielen externe Ver-sorgungsträger eine Rolle. Hierbei wird das Passivierungswahlrecht auch auf Konzernebene beibehalten, obwohl neben dem Imparitätsprinzip auch gegen das Einheitsprinzip der ordnungsmäßigen Konzernrechnungslegung verstößt. Die Niedrigzinsphase wird sich auch auf die Bilanzierung ausgelagerter Pensionsverpflichtungen auswirken. Dabei besteht seit dem 1.1.2018 die Möglichkeit, sich durch eine „reine Beitragszusage“ von jeglicher bilanziellen Verpflichtung samt den korrespondierenden ökonomischen Risiken zu befreien („pay and forget“). Im Rahmen dieser Neuerung ist insbesondere die Zukunft der Unterstützungskasse fraglich, sodass der Gesetzgeber angehalten ist die bilanzielle Abbildung solcher zu reformieren.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseCC BY-NC-ND 4.0 Internationaldc.rights
Link to license texthttps://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/dc.rights.uri
KeywordKonzernrechnungslegungdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 330 / Economicsdc.subject.ddc
Dewey Decimal GroupDDC 340 / Lawdc.subject.ddc
LCSHPensions; Law and legislation; Germanydc.subject.lcsh
LCSHAccounting; Law and legislation; Germanydc.subject.lcsh
LCSHPension trusts; Law and legislation; Germanydc.subject.lcsh
TitleDer Ansatz von Pensionsrückstellungen für ausgelagerte Pensionsverpflichtungen des Trägerunternehmens im Einzel- und Konzernabschluss nach HGB, EStG und IFRSdc.title
Resource typeAbschlussarbeit (Master; Diplom)dc.type
Date of acceptance2018dcterms.dateAccepted
RefereeAnzinger, Heribert M.dc.contributor.referee
RefereeZwirner, Christiandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-6890dc.identifier.doi
PPN1657243907dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-6947-1dc.identifier.urn
GNDBilanzsteuerrechtdc.subject.gnd
GNDPensionsrückstellungdc.subject.gnd
GNDBilanzrechtdc.subject.gnd
GNDBetriebliche Altersversorgungdc.subject.gnd
FacultyFakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaftenuulm.affiliationGeneral
InstitutionInstitut für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfunguulm.affiliationSpecific
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Ulm seriesAnalysen und Berichte zum Wirtschafts- und Steuerrechtuulm.dissSeriesUlmName
Ulm series - number17uulm.dissSeriesUlmNumber
Editor of Ulm seriesAnzinger, Heribert M.uulm.dissSeriesUlmEditorA
Editor of Ulm seriesUniversität Ulm / Institut für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfunguulm.dissSeriesUlmEditorB
Erscheinungsjahr2018uulm.dissYear
ISSN1868 - 0518uulm.dissISSN
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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