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AuthorBlickle, Wolfgang Carl Gustavdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:34Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:34Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractIn dieser Querschnittsuntersuchung wurden die Einflüsse und Auswirkungen des Berufspendelns auf 277 vorwiegend mit dem PKW pendelnde Arbeitnehmer in einem Unternehmen der Automobilindustrie im süddeutschen Raum untersucht. Dabei zeigten sich unter anderem Unterschiede zwischen den Pendlern, die selbst zur Arbeit fahren und denjenigen, die in einer Fahrgemeinschaft als Mitfahrer pendeln. Die Einflüsse auf die Gründe für das Pendeln unterscheiden sich sowohl nach der in Kauf genommenen Wegezeit als auch nach dem Geschlecht der Pendler. Berufspendler, die jeden Tag viel Zeit in das Pendeln investieren, tun dies hauptsächlich wegen des Freundeskreises, weil sie ein Haus gekauft oder geerbt haben oder weil es keine geeigneten Arbeitsplätze am Wohnort gibt. Für Männer spielen im Gegensatz zu den Frauen die besseren Verdienstmöglichkeiten und der Schulort der Kinder eine große Rolle. Das könnte daran liegen, dass Frauen mit Familie wegen der immer noch vorherrschenden traditionellen Rollenverteilung gar nicht die Möglichkeit haben, über lange Distanzen zu pendeln. Das Pendeln stellt für die meisten Berufspendler einen zusätzlichen Stressfaktor dar, der zu einem erhöhten psychischen und somatischen Leidensdruck führt. Dabei ist die Zeit, die für das Pendeln aufgewendet wird, entscheidender als die Distanz. Die Pendler, die durch einen Verkehrsstau unruhig und nervös werden oder unter Zeitdruck geraten, haben auch einen höheren Leidensdruck. Die ärztliche Versorgungssituation der Berufspendler ist nicht optimal, da sie durch die zusätzliche Belastung weniger Zeit haben, Arztbesuche einzuplanen und regelmäßige Behandlungstermine wahrzunehmen. Tägliches Pendeln bedeutet zusätzlichen Stress und hat Auswirkungen auf die Lebensqualität. Kurzstreckenpendler sollten versuchen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gelangen, um so die Wegezeit als cardiovaskuläre Trainingszeit zu nutzen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHOccupational diseasesdc.subject.mesh
TitleDarstellung und Analyse besonderer Belastungseffekte bei Berufspendlerndc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-665dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-55934dc.identifier.urn
GNDArbeitsplatzdc.subject.gnd
GNDPendlerdc.subject.gnd
GNDPsychosomatische Störungdc.subject.gnd
GNDStressdc.subject.gnd
GNDTagespendlerdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-05-22T23:52:45Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.118 ; W: W-H 9.060uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5593uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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