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AuthorHeinichen, Markus Gerddc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:34Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:34Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractZIEL: Kann eine Kombination verschiedener Krafttrainingsmethoden einem traditionellen einmethodischen Krafttraining ebenbürtig oder sogar überlegen sein und wie verhalten sich dabei die Myosin Schwerketten (MHCs)? Wie verhalten sich Insulin-like Growth Factor-1 (IGF-1), Mechano Growth Factor (MGF), Myogenin und MyoD dabei und haben sie Einfluss auf das MHC-Spektrum? DISKUSSION: Die Ergebnisse sprechen dafür, dass ein kombiniertes Krafttraining einen vergleichbaren Kraftgewinn bewirkt wie ein traditionelles Krafttraining. Durch Kombination verschiedener Übungsformen lässt sich zusätzlich die Bewegungsgeschwindigkeit des Muskels steigern. Die Trainingsergebnisse gehen mit Veränderungen im MHC Spektrum einher. In beiden Trainingsgruppen fand sich ein Anstieg von MHC IIa, welcher für die Kraftgewinne verantwortlich sein dürfte. Eine Steigerung von MHC IIa bei gleichzeitiger Senkung von MHC IIx spricht für eine Schnell-zu-langsam-Transformation, bei gleichzeitiger Senkung von MHC I für eine trainingsbedingte Langsam-zu-schnell-Transformation. Bei der muskulären Anpassung scheinen MGF und IGF-1 beteiligt zu sein. In beiden Trainingsgruppen fand sich eine MGF Erhöhung, wobei der mRNA Anstieg in der MAX-Gruppe deutlich stärker ausfiel. Dies spricht für eine belastungsabhängige MGF-Expression. Da in der MAX-Gruppe außerdem IGF-1 und Myogenin erhöht waren, kann die Hypothese aufgestellt werden, dass MGF die Satellitenzellen aktiviert und der mechanische Reiz daraufhin ein alternatives Splicing hin zu IGF-1 bewirkt. Dieses IGF-1 könnte die eingeleiteten Reaktionen aufrechterhalten und über Myogenin Einfluss auf die Schnell-zu-langsam-Transformation der MHCs nehmen. Bei schwachem mechanischem Reiz wird anscheinend kein IGF-1 gebildet und somit kein Myogenin induziert. Diese fehlenden Faktoren könnten im schnell kontrahierenden Muskel zur Ausführung des Genprogramms eines ruhenden Muskels führen und letztendlich eine MHC Transformation von langsam-zu-schnell bewirken.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordMechano Growth Factordc.subject
KeywordMGFdc.subject
KeywordMyoDdc.subject
KeywordMyogenindc.subject
KeywordMyosin Heavy Chaindc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHMusclesdc.subject.mesh
TitleInsulin-like Growth Factor-1, Mechano Growth Factor und Myosin Schwerketten Transformation beim Krafttrainingdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-664dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-55900dc.identifier.urn
GNDInsulin-like Growth Factor Idc.subject.gnd
GNDKrafttrainingdc.subject.gnd
GNDMHCdc.subject.gnd
GNDProgrammtransformationdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-05-23T00:01:10Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.112 ; W: W-H 9.055uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5590uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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