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AuthorApelmann, Eva Theresadc.contributor.author
Date of accession2018-06-05T13:04:19Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-06-05T13:04:19Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2018-06-05dc.date.issued
Abstract„Experimentelle Studie zur Antwort auf mentalen Stress bei Patienten mit therapierefraktärer arterieller Hypertonie vor und nach Hochfrequenzablation der sympathischen Nerven der Nieren“ Apelmann, Eva Theresa, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Universitätsklinikum Ulm, Ulm, Deutschland, Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinik Ulm, Ulm, Deutschland Einleitung: Mit der renalen Sympathikusdenervation (RSD) steht ein neues Verfahren zur Behandlung der essentiellen Hypertonie bei therapierefraktären Patienten zur Verfügung. Durch die Ablation der renalen sympathischen Fasern wird der systemische Sympathikotonus effizient gesenkt. Ziel der Studie war es, das subjektive Stresserleben sowie das Blutdruckverhalten der Hypertoniker vor und nach RSD zu vergleichen. Methodik: 18 Patienten (12 Männer, 6 Frauen) mit therapierefraktärer Hypertonie, bei denen eine RSD zur Blutdrucksenkung durchgeführt wurde, wurden in die Studie eingeschlossen. 7 Patienten brachen die Studie wegen zu hoher subjektiver Belastung durch den Stresstest ab. 11 Patienten nahmen vor (ZP 1) und 3 Monate nach der RSD (ZP 2) am Trierer Social Stress Test (TSST) teil. Der TSST stellt einen mentalen Stresstest dar, der sich aus einer freien Rede und einem Rechentest vor einem Gremium zusammensetzt. Blutdruck- und Pulswerte wurden kurz vor und zu fünf verschiedenen Zeitpunkten nach dem TSST gemessen. Zudem wurde das subjektive Stress- und Krankheitsempfinden unter anderem mithilfe des MDBF (Mehrdimensionaler Befindlichkeitsfragebogen), HADS-D (Hospital Anxiety and Depression Scale), PSS-14 (Perceived Stress Scale-14) STAI-S (State-Trait Anxiety Inventory-S), BL (Beschwerdeliste) und PASA (Primary appraisal secondary appraisal) erfragt. Ergebnisse: Drei Monate nach der RSD zeigte sich der erwartete Blutdruckabfall zu allen Messzeitpunkten. Insbesondere der systolische Blutdruck fiel nach Stress im Vergleich zu ZP 1 signifikant ab (p=0.040). Sowohl die HADS-Angst- und Depressivitätswerte (p= 0,008 bzw. p=0,031) als auch die Skalenwerte für subjektiv erlebten Stress (PSS-14) zeigten einen signifikanten Abfall (p=0.016). Die Auswertung des STAI-S ergab, dass sich Patienten zu ZP 1 im Vergleich zu ZP 2 nach der Stressexposition angespannter fühlten (p=0,055). Auch beklagten die Patienten 3 Monate nach dem Eingriff signifikant weniger körperliche Beschwerden (BL) (p=0.028). Diskussion: Erste Ergebnisse zeigen, dass sich Patienten nach RSD subjektiv weniger gestresst fühlen als auch körperlich weniger auf Stress reagieren. Dies könnte darauf hindeuten, dass alleine eine Modulation des peripheren sympathischen Nervensystems zentralnervös zu einer mentalen Verbesserung führen kann. Weitere Untersuchungen zur Erarbeitung einer geeigneten Vergleichsgruppe als auch zur Aufklärung der zugrundeliegenden pathophysiologischen Mechanismen werden notwendig sein.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordTherapierefraktäre Hypertensiondc.subject
KeywordRenale Denervationdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHHypertensiondc.subject.mesh
MeSHDenervation; Kidneydc.subject.mesh
TitleExperimentelle Studie zur Antwort auf mentalen Stress bei Patienten mit therapierefraktärer arterieller Hypertonie vor und nach Hochfrequenzablation der sympathischen Nerven der Nierendc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-12-14dcterms.dateAccepted
RefereeWaller, Christianedc.contributor.referee
RefereeImhof, Armindc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-6832dc.identifier.doi
PPN1024817555dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-6889-7dc.identifier.urn
GNDRenale Hypertoniedc.subject.gnd
GNDDenervierungdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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