Show simple item record

AuthorSchwarz, Mathiasdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:33Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:33Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractDas Protein S-100B ist als Screening-Parameter nach Schädelhirntrauma (SHT) zunehmend in den Focus von Untersuchungen gerückt. Hier wurde die diagnostische und prognostische Aussagekraft von S-100B unter klinischen Gesichtspunkten untersucht. Die S-100B-Konzentration wurde bei 102 Schockraumpatienten zu 10 Messzeitpunkten bestimmt und in Bezug gesetzt zum Schweregrad des SHT (Marshall-CT-Scan-Classification), der Gesamtverletzung (Injury Severity Score), der Verletzung einzelner Körperregionen (Abbreviated Injury Scale) und zu der Kreislaufsituation (Schockindex). Die biometrischen Daten waren mit großangelegten epidemiologischen Studien vergleichbar. 64 % der Patienten (n = 65) hatten kein nachweisbares SHT erlitten, 21 % (n = 22) ein mittelschweres, 15 % (n = 15) ein schweres SHT. In den Gruppen der Patienten mit schwerem bzw. mittelschwerem SHT lag der Median der initial gemessenen S-100B-Konzentrationen mit 6,34 µg/l bzw. 1,59 µg/l erheblich über dem Median von 0,51 µg/l der Patienten ohne SHT. Die Verletzungsschwere hatte auch in Abwesenheit von SHT Einfluss auf die S-100B-Konzentration, allerdings in wesentlich geringerem Ausmaß als ein SHT. Im Verlauf fiel die S-100B-Konzentration nach schwerem Trauma ohne SHT schneller ab als mit SHT. Lediglich in der Gruppe der verstorbenen Patienten mit schwerem SHT kam es regelmäßig im Verlauf sogar zu Anstiegen der S-100B-Werte. Für unsere Daten war ein Schwellenwert von 0,50 µg/l hochsensibel (97 %) und ausreichend spezifisch (48 %) für den Einsatz als diagnostischer Screening-Parameter. Nach 12 Stunden war die Aussagekraft zur Prognose am besten: Bei einem Schwellenwert von 2,00 µg/l für schlechtes Outcome war die Sensitivität 67% und die Spezifität 100 %. Die Daten bekräftigen die Vermutung, dass die Protein S-100B-Konzentration gute Hinweise auf ein SHT und seine Prognose liefert. Reliable Schwellenwerte für den Einsatz unter klinischen Bedingungen sollten in größer angelegten Studien gesucht und evaluiert werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordProtein S-100Bdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBrain injuries, traumaticdc.subject.mesh
MeSHEmergency medicinedc.subject.mesh
TitleProtein S-100B, diagnostischer und prognostischer Faktor nach Schädelhirntraumadc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-659dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-55852dc.identifier.urn
GNDPolytraumadc.subject.gnd
GNDSchädel-Hirn-Traumadc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-04-27T21:55:26Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.107 ; W: W-H 9.049uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5585uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record