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AuthorBossert, Sandra Nicoledc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:32Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:32Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractEtwa 30 % der primär nodalnegativen Patientinnen mit Mammakarzinom erleiden innerhalb von 10 Jahren ein Fernrezidiv. Die frühzeitige hämatogene Tumorzelldissemination ist durch Immunzytologie von Knochenmarkaspiraten nachzuweisen. Ziel unserer Arbeit war, durch immunzytochemische Färbung die Prävalenz von Tumorzellen im Knochenmark und deren Korrelation mit histomorphologischen und prognostischen Kriterien des Primärtumors zu untersuchen. In unserer Untersuchung wurde bei 90 Patientinnen mit primärem Mammakarzinom der immunzytologische Nachweis auf Tumorzellen im Knochenmark geführt. Zur Detektion cytokeratinpositiver Zellen wurde der monoklonale Panzytokeratin-Antikörper, Mak 5D3, spezifisch für CK 8/18/19, eingesetzt. Als Nachweissystem diente die Biotin-Streptavidin-Methode. 83 Patientinnen gingen in die Beurteilung ein. 17/83 (20 %) wiesen bei Diagnosestellung Tumorzellen im Knochenmark auf. Ein positiver Knochenmarkstatus ließ sich in Abhängigkeit der Tumorgröße (p = 0,026), des Nodalstatus (p = 0,045) und des Kerngradings (p = 0,023) beobachten. Die histologische Differenzierung des Primärherdes, der Rezeptor- und Menopausenstatus sowie die mib-1- und p53-Expression und die HER2/neu-Überexpression waren statistisch nicht signifikant. Der standardisierte immunzytochemische Nachweis von Tumorzellen mit einem monoklonalen Pancytokeratin-Antikörper gegen die Cytokeratinkomponenten 8, 18 und 19 hat sich beim Mammakarzinom als ein sensibles und sensitives Verfahren zur Detektion disseminierter epithelialer Zellen im Knochenmark erwiesen. Man erhält damit einen histomorphologischen Disseminationsmarker, der gut mit den klinischen Daten korreliert. Die prognostische Wertigkeit im Vergleich zum Nodalstatus hinsichtlich rezidivfreiem- und Gesamtüberleben muss weiter geprüft werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordImmunzytochemischer Tumorzellnachweisdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHBreast neoplasmsdc.subject.mesh
MeSHBreast neoplasms. Geneticsdc.subject.mesh
TitleImmunzytochemischer Tumorzellnachweis im Knochenmark in Abhängigkeit histomorphologischer und prognostischer Kriterien beim primären Mammakarzinomdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-654dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-55738dc.identifier.urn
GNDBrustkrebsdc.subject.gnd
GNDKnochenmarkdc.subject.gnd
GNDKnochenmarktransplantationdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-04-20T11:50:37Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.091 ; W: W-H 9.034uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5573uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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