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AuthorLang, Perry-Raydc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:23Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:23Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractDie Abklärung von raumfordernden Veränderungen an Kopf und Hals sind eine häufige Frage Hals-Nasen-Ohren-ärztlicher Praxis. Neben bildgebenden Verfahren wird seit vielen Jahren die Feinnadelaspirationszytologie eingesetzt. Dabei wird mittels Punktion aus der Läsion Gewebe gewonnen, ausgestrichen und nach zytologischen Kriterien untersucht. Die vorliegende Untersuchung soll die Zuverlässigkeit der angewandten Technik darlegen. In Abhängigkeit von der Natur der punktierten Läsionen ist eine unterschiedliche Aussagkraft der Feinnadelzytologie zu erwarten. Wesentliche Voraussetzung ist die Aspirabilität des Materials - stark fibrosierte Prozesse eignen sich wenig zur zytologischen Diagnostik. Kann ausreichend Material gewonnen werden, so lassen sich insbesondere Läsionen mit charakteristischem zytologischem Bild mit hoher Zuverlässigkeit zuordnen. Hierzu zählen distinkte Speicheldrüsenerkrankungen (Whartin-Tumor, Pleomorphes Adenom), nicht maligne Zysten, aggressive Lymphome, Metastasen charakteristischer Tumorentitäten (kleinzelliges Bronchial-Ca) und - mit Einschränkung - entzündliche Veränderungen. Wenig zuverlässig ist die Zytologie bei unspezifischen Speicheldrüsenentzündungen, sehr seltenen Tumorentitäten wie dem Schmincke-Tumor und stark fibrosierenden Prozessen. Die Zytologie kann somit rasch und mit sehr niedrigem Risiko für den Patienten eine orientierende Diagnostik sein. Bei einem Teil der Patienten kann eine operative Materialgewinnung unterbleiben (z.B. Karzinommetastasen); insbesondere zur Diagnose maligner Lymphome bleibt die chirurgische Biopsie Mittel der Wahl. In diesen Fällen kann jedoch mittels FNAC der Biopsieort vorab definiert werden und erspart dem Patienten oft große Eingriffe. Die Zukunft der Diagnostik liegt in der Kombination aus Morphologie mit Immuntypisierung und zytogenetischen Analysen. Dies vermag die diagnostische Wertigkeit der (minimal-invasiven) Feinnadelaspirationszytologie zu verbessern.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordFNACdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHOtorhinolaryngologic diseasesdc.subject.mesh
MeSHOtorhinolaryngologic neoplasmsdc.subject.mesh
TitleDie cervicale Raumforderung - Wert der zytologischen Diagnostik im Vergleich zur Histologiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-617dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-54946dc.identifier.urn
GNDAspirationsbiopsiedc.subject.gnd
GNDPunktiondc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-02-01T14:00:40Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.021 ; W: W-H 8.968uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5494uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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