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AuthorGambin, Nadindc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:19Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:19Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractMögliche pulpatoxische Wirkungen der Inhaltsstoffe von dentalen Bondingsystemen (BS) werden nach wie vor diskutiert. Einer der Hauptbestandteile moderner BS ist das Monomer Hydroxyethylmethacrylat (HEMA). Ziel der vorliegenden Studie war die Messung der Menge HEMA, welche durch humanes Dentin nach Bearbeitung mit sechs unterschiedlichen BS und bei variierenden Schmierschichtbehandlungen diffundiert. Kariesfreie Molaren wurden in Scheiben geschnitten und mit Kavitäten mit einer Restdentinstärke von 0,25 oder 0,5 mm versehen. Diese Scheiben wurden mit abgesägten Glasvials zu künstlichen Pulpakammern kombiniert, die mit physiologischer Kochsalzlösung gefüllt wurden. Nach Behandlung der Scheiben mit den unterschiedlichen BS wurde die Lösung unterdruckfrei abgesaugt und mittels einer Gaschromatograph/Massenspektrometer-Kopplung qualitativ und quantitativ analysiert. Die Ergebnisse zeigen eine überproportionale Zunahme der HEMA-Konzentration bei abnehmender Restdentinstärke. Um den Einfluss der Schmierschichtbehandlung zu überprüfen, wurden drei BS jeweils in Kombination mit Phosphorsäure-Ätzung und als selbstkonditionierendes System getestet. Bei diesen Systemen war der gemessene HEMA-Gehalt bei Verwendung von Phosphorsäure zur Schmierschichtentfernung mehr als doppelt so hoch als nach Anwendung des gleichen Systems ohne Phosphorsäure. Es ergibt sich ein proportionaler Zusammenhang zwischen der detektierten HEMA-Menge und der Höhe des HEMA-Gehaltes der BS bzw. der Applikationsdauer, wobei sich diese Faktoren gegenseitig beeinflussen. Die Versuchsergebnisse lassen den Schluss zu, dass HEMA aus BS zwar durch Dentin in die Pulpa gelangt, jedoch das Erreichen einer pulpaschädigenden Konzentration unter klinischen Bedingungen unwahrscheinlich ist. Dennoch scheint es sinnvoll, in pulpennahen Arealen der Kavität auf selbstkonditionierende BS zurückzugreifen bzw. eine Unterfüllung zum Schutz der Pulpa zu legen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordBondingsystemedc.subject
KeywordHEMAdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHDental bondingdc.subject.mesh
MeSHDentindc.subject.mesh
TitleÜber die Diffusion von HEMA (Hydroxyethyl-Methacrylat) durch humanes Dentin bei selbstkonditionierenden Bondingsystemen im Vergleich zu Totalätzsystemen in vitrodc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-614dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-54878dc.identifier.urn
GNDBond <Zahnmedizin>dc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-02-01T13:32:07Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.017 ; W: W-H 8.964uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5487uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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