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AuthorSchöne, Markusdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:19Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:19Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractDas kolorektale Karzinom ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Die Therapie mit kurativer Zielsetzung gestaltet sich unterschiedlich. Während Patienten im Stadium III und IV nach UICC eine adjuvante Chemotherapie erhalten, gilt diese für Patienten im Stadium I und II als nicht indiziert. Da die Rezidivrate in dieser Gruppe dennoch bei 20 - 30 % liegt, werden prognostische Marker benötigt, um Patienten mit einem hohen Rezidivrisiko zu erkennen. In dieser Studie wurde ein molekularbiologisches Lymphknotenscreening auf disseminierte Tumorzellen durchgeführt und mit den histopathologischen Lymphknotenbefunden verglichen. Von 31 Patienten wurden Gewebeproben der Primärtumoren und insgesamt 391 Lymphknoten mit der quantitativen real-time Polymerase-Kettenreaktion (QRT-PCR)-Methode auf Expression von CK20-mRNA nach einem standardisierten Protokoll untersucht. Bei 29 Patienten (93,5 %) konnte eine Expression von CK20-mRNA im Primärtumor nachgewiesen werden. Bei diesen 29 Patienten zeigten 35 von 38 (92,1 %) histologisch positiven Lymphknoten sowie 54 von 324 (16,7 %) histologisch negativen Lymphknoten ein positives molekularbiologisches Ergebnis. 8 Patienten (27,6 %), die histopathologisch negative Lymphknotenbefunde aufwiesen, wurden durch das molekularbiologische Ergebnis in ein höheres UICC-Stadium eingestuft. Diese Werte bewegen sich im Bereich der Rezidivrate; die quantitative CK20-mRNA-Detektion in Lymphknoten kann somit ein zusätzliches Kriterium bei der Entscheidung über eine adjuvante Therapie darstellen. Die anatomische Verteilung der positiven Befunde lässt eine Beschränkung des molekularbiologischen Screenings auf bestimmte Lymphknotengruppen nicht sinnvoll erscheinen. Um die prognostische Bedeutung der Methode abzuschätzen, sind Untersuchungen an einer größeren Fallzahl erforderlich. Durch Optimierung und Integration der QRT-PCR in den klinischen Diagnostikablauf konnte ein standardisiertes und reproduzierbares Verfahren beschrieben werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordCK20dc.subject
KeywordReal-time PCRdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHColorectal neoplasms. Drug therapydc.subject.mesh
TitleKlinische Bedeutung des quantitativen Nachweises disseminierter Tumorzellen in Lymphknoten mittels real-time Polymerase-Kettenreaktion bei Patienten mit kolorektalem Karzinomdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-611dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-54842dc.identifier.urn
GNDDickdarmkrebsdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-01-24T08:36:34Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.023 ; W: W-H 8.970uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5484uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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