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AuthorZiefle, Stephandc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:19Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:19Zdc.date.available
Year of creation2005dc.date.created
AbstractIm Therapiekonzept der Adipositas ist die körperliche Aktivität mit möglichst hohem Fettverbrauch eine wesentliche Säule. Daten zum maximalen Fettverbrauch bei Dauerbelastungen liegen nur bei Normalgewichtigen vor. Die unkritische Übernahme dieser Empfehlungen erscheint wegen der Veränderungen des Energiehaushalts bei Adipösen fragwürdig. Zur Ermittlung des maximalen Fettverbrauchs bei Adipösen im Vergleich zu Normalgewichtigen wurden mittels offener, indirekter Spirometrie der respiratorische Quotient (CO2-Abgabe/O2-Aufnahme) auf unterschiedlichen Fahrradergometer-Dauerbelastungsstufen und hieraus die maximale Fettoxidation bei jedem Probanden bestimmt. Dazu unterzogen sich 9 adipöse Männer (Body-Mass-Index (BMI) > 30 kg/m²) und 9 normalgewichtige Männer (BMI < 25 kg/m²) in randomisierter Reihenfolge jeweils 30-minütigen Fahrradergometer-Belastungen mit 30 %, 40 %, 50 %, 60 % bzw. 70 % der zuvor ermittelten maximalen Leistung. Weiterhin wurde die Regeneration als Fähigkeit der Leber zur Entgiftung von Ammoniak (Harnstoffsyntheseleistung) und zur Glukoneogenese unter diesem Belastungsregime bei beiden Gruppen verglichen. Die Glukoneogenesefähigkeit der Leber wurde mit Spiegelbestimmungen von Aminosäuren und dem Laktatabbau beurteilt. Die Ergebnisse zeigten, dass der höchste absolute Fettverbrauch bei Normalgewichtigen bei durchschnittlich 30 % und bei Adipösen im Bereich zwischen 30 % und 50 % der maximalen Belastungsintensität lag. Dies war statistisch zwischen beiden Gruppen nicht unterschiedlich. Die Entgiftungsfähigkeit von Ammoniak der Leber war bei den Adipösen erhöht. Die Ergebnisse zur Glukoneogenesefähigkeit der Leber zeigten eine vermehrte Bereitstellung von glukoplastischen AS zur Glukoneogenese bei den Übergewichtigen und einen vergleichbaren Laktatabbau beider Gruppen. Als Schlussfolgerung dieser Untersuchung sollten körperliche Dauerbelastungen mit 30 - 50 % der maximalen individuellen Leistungsfähigkeit im Gesamtkonzept der Adipositas-Therapie empfohlen werden.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordFat oxidationdc.subject
KeywordIndirect calorimetrydc.subject
KeywordMaximale Fettoxidationdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHExercisedc.subject.mesh
MeSHGluconeogenesisdc.subject.mesh
MeSHOverweightdc.subject.mesh
TitleMaximale Fettoxidation bei Adipösen und Normalgewichtigen während Fahrradergometer-Dauerbelastungen unterschiedlicher Intensitätdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-610dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-54822dc.identifier.urn
GNDAminosäurendc.subject.gnd
GNDFahrradergometriedc.subject.gnd
GNDFettsuchtdc.subject.gnd
GNDGluconeogenesedc.subject.gnd
GNDKalorimetrie <Physiologie>dc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-01-18T08:22:38Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 8.999; W: W-H 5.545uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5482uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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