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AutorWölfle, Manueladc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-14T13:40:17Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-14T13:40:17Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2005dc.date.created
ZusammenfassungBei der CLL handelt es sich um ein niedrig-malignes, leukämisch verlaufendes NHL, das sich klinisch durch eine chronische klonale Akkumulation von CD5 positiven B-Zellen auszeichnet. Bei Überprüfung der apoptose-induzierenden Wirkung von Anthrazyklinen konnte durch Epirubicin-Inkubation eine dosis- und zeitabhängige Wirkungskinetik gezeigt werden. Ein Einfluss von Vortherapien auf die durch Epirubicin erzielte Apoptoserate scheint vernachlässigbar zu sein. Der zytoreduktive Effekt von Epirubicin wird dabei durch eine Aktivierung der Apoptose verursacht, was durch Quantifizierung der Apoptoserate durch 7-AAD und Spaltung des PARP-Moleküls auf Proteinebene gezeigt werden konnte. Durch Kombination von Epirubicin mit Fludarabin konnte eine synergistische Zytotoxizität mit Steigerung der Apoptoserate bis zu 72 % erreicht werden. Unter Epirubicin-Inkubation konnten mittels RNase-Protection-Assays und FACS-Analysen keine signifikanten Expressionsunterschiede auf mRNA- und Protein-Ebene für Bcl-2 und Bax gezeigt werden, obwohl die verwendeten Dosen effektiv Apoptose bei in vitro kultivierten B-CLL-Zellen induzieren konnten. Als weiterer Schlüsselmechanismus in der durch Chemotherapeutika verursachten Apoptose bei Lymphozyten gilt das CD95-Rezeptor- und Ligandensystem. Durch Interleukin 2 konnte bei initial CD95-Rezeptor negativen Patientenproben eine Expression des CD95-Rezeptors nachgewiesen werden. Durch alleinige IL-2 Inkubation konnte jedoch keine Apoptose induziert werden. Nach Zugabe eines monoklonalen anti-CD95 IgM-Antikörpers konnte im Vergleich zur Kontrollpopulation eine Apoptosesteigerung um maximal 39 % erreicht werden. Dagegen konnte durch Epirubicin, für das eine autokrine Aktivierung des CD95-Rezeptors durch Expression des Liganden vermutet wird, keine signifikante Zunahme der Apoptose gezeigt werden. Mit RNase Protection Assays konnten auf mRNA-Ebene die Mitglieder der CD95-Apoptosekaskade nachgewiesen werden.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
SchlagwortBAXdc.subject
SchlagwortBcl-2-associated X proteindc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHLeukemia, lymphocytic, chronicdc.subject.mesh
TitelEpirubicin/CD95-vermittelte Apoptoseinduktion bei der chronischen lymphatischen Leukämie der B-Zell-Reihedc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-599dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-54570dc.identifier.urn
GNDAntigen CD95dc.subject.gnd
GNDApoptosisdc.subject.gnd
GNDChronisch-lymphatische Leukämiedc.subject.gnd
GNDEpirubicindc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2006-01-10T13:19:56Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarZ: J-H 10.997 ; W: W-H 8.944uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5457uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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