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AuthorPressmar, Danieldc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:13Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:13Zdc.date.available
Year of creation2003dc.date.created
AbstractIm Tiermodell wurde die Gabe von Vasopressin mit der Gabe von Volumen oder Placebo beim schweren hämorrhagischen Schock als Folge eines Lebertraumas untersucht. Das Ziel des Versuches war das Langzeitüberleben der Versuchstiere ohne neurologische Defizite über die Dauer von einer Woche. Als Versuchstiere wurden 23 Hausschweine verwendet. Das Trauma wurde durch einen Leberschnitt simuliert. Wenn der Blutdruck unter 20 mm Hg und die Herzfrequenz um 30 % ihres Spitzenwertes abgefallen war, wurde die pharmakologische Intervention für 30 Minuten begonnen. Die Tiere wurden in drei Gruppen randomisiert. Mit Vasopressin therapierte Tiere erhielten einen Bolus von 0,4 I.E./kg Körpergewicht (KG) Vasopressin und anschließend 0,04 I.E./kg KG Vasopressin über eine halbe Stunde. Tiere in der Placebogruppe erhielten die gleiche Menge und Darreichung einer Kochsalzlösung. Zur Volumentherapie erhielten die Tiere 25 ml/kg KG Ringer-Laktat-Lösung und 25 ml/kg KG Gelatine-Lösung. Die Leberverletzung wurde chirurgisch versorgt. Zu Beginn des Versuches und vor der pharmakologischen Intervention gab es zwischen den drei Gruppen keine signifikanten Unterschiede. Mit Vasopressin oder Volumen therapierte Schweine hatten im Vergleich zur Placebogruppe nach 2,5 Minuten der pharmakologischen Intervention einen signifikant höheren mittleren arteriellen Blutdruck. Während der pharmakologischen Intervention ist nur in der Volumengruppe der Blutverlust weiter angestiegen, nach zwanzig Minuten war dann der mittlere arterielle Druck im Vergleich zur Vasopressingruppe signifikant erniedrigt. Bei den Tieren aus der Volumengruppe war der Hämoglobinspiegel im Vergleich zur Vasopressin- und Placebogruppe stark erniedrigt. Die Schweine aus der Vasopressingruppe waren während und nach der chirurgischen Versorgung kreislaufstabil, während die Tiere aus den beiden anderen Gruppen vor der chirurgischen Versorgung verstarben. Acht der neun Schweine erholten sich in den nächsten Tagen vollständig.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordLebertraumadc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHLiver. Injuriesdc.subject.mesh
MeSHShock, hemorrhagicdc.subject.mesh
TitleVasopressin zur Therapie eines penetrierenden Lebertraumas mit unkontrolliertem hämorrhagischem Schock im Tiermodelldc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-588dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-54402dc.identifier.urn
GNDHämorrhagischer Schockdc.subject.gnd
GNDVasopressindc.subject.gnd
GNDVolumendc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2005-12-13T14:20:57Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 10.943 ; W: W-H 8.890uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5440uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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