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AuthorMutzbauer, Elke Elisabethdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:11Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:11Zdc.date.available
Year of creation2004dc.date.created
AbstractIn drei Probandengruppen mit unterschiedlichem Ausbildungsstand in der kardiopulmonalen Reanimation (CPR) wurde am Phantom eine Beatmungstechnik zur Vermeidung einer Luftinsufflation in den Magen getestet. Die Probanden führten in einer CPR-Simulation mittels 2-Helfer-Technik die Beatmung unter Anwendung einer Maske mit integriertem Sicherheitsventil (SV), dessen Öffnungsdruck abhängig von der Probandengruppe eingestellt war, im Vergleich zur konventionellen Mund zu Mund-Beatmung (MzMB) durch. Es wurden drei Szenarien untersucht: 1. weniger ausgebildeter Ersthelfer (Zahnärzte), sehr niedriger Ösophagussphincter-Öffnungstonus (ÖÖT), sehr hoher Sicherheitsventilöffnungsdruck (SVÖT); 2. professioneller EH (Sanitätspersonal), hoher ÖÖT, gleich hoher SVÖT; 3. gut ausgebildeter EH (Taucher), niedriger ÖÖT, etwas darüberliegender SVÖT. Die Untersuchung ergab lediglich in einer von drei Probandengruppen (3) geringere Tidalvolumina (TV) durch die Anwendung der Maske mit SV im Vergleich zur MzMB. Durch die Anwendung der Maske mit SV liess sich der erwartete protektive Effekt einer Verhinderung von Mageninsufflationen nicht einheitlich demonstrieren. Wenig geschulte Ersthelfer (Zahnärzte) kamen mit der konventionellen Technik kaum zurecht. Erst durch die Maskenbeatmung entstand überhaupt die Komplikation einer Mageninsufflation, die durch das SV wieder abgeschwächt wurde. Durch diese Besonderheit konnte gerade bei der Konstellation eines worst case scenario durch dieses Hilfsmittel der erwartete protektive Effekt im Hinblick auf eine Mageninsufflation gezeigt werden, allerdings mit Nachteilen im Hinblick auf die applizierten TV. Der dynamischen Veränderung des ÖÖT beim Herz-Kreislauf-Stillstand kann durch eine integrierte SV-Vorrichtung nicht in vollem Umfang Rechnung getragen werden. Weitere Untersuchungen an größeren homogenen Probandenkollektiven sind sinnvoll. Hierfür wird eine Einstellung des Öffnungsdruckes des SV in Größenordnungen zwischen 15 - 20 mbar empfohlen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordMaskenbeatmungdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHRespiration, artificialdc.subject.mesh
TitleKönnen Sicherheitsventile die notfallmäßige Maskenbeatmung durch Ersthelfer unterschiedlicher Berufsgruppen verbessern?dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-581dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-54281dc.identifier.urn
GNDErste Hilfedc.subject.gnd
GNDKünstliche Beatmungdc.subject.gnd
GNDSicherheitsventildc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2005-12-28T15:10:05Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 10.981 ; W: W-H 8.928uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5428uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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