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AuthorFruth, Kai Guidodc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:10Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:10Zdc.date.available
Year of creation2004dc.date.created
AbstractDie HWS-Beschleunigungsverletzung verursacht alleine in Deutschland Kosten von ca. 1 Mrd. Euro/Jahr. Aufgrund der stark eingeschränkten Objektivierbarkeit der vom Patienten angegebenen Beschwerden stützt sich insbesondere die Begutachtung häufig auf eine Abschätzung des Verletzungsrisikos. Ziel dieser Arbeit war es daher, den Einfluss der Beschleunigungscharakteristik auf das Verletzungsrisiko bei der HWS-Beschleunigungsverletzung zu untersuchen. In einer eigens konstruierten Beschleunigungsanlage wurden 6 humane HWS-Präparate einer inkrementalen Seitenbeschleunigung mit langsamem Anstieg und schnellem Abfall der Schlittenbeschleunigungskurve unterzogen. Vor und nach jeder Beschleunigung wurde ein dreidimensionaler Flexibilitätstest durchgeführt, um disco-ligamentäre Mikroverletzungen der HWS-Segmente zu erkennen. Anschließend wurde ein Vergleich der gewonnen Ergebnisse mit den Ergebnissen aus einem ähnlichen, bereits publizierten Experiment, jedoch mit schnellem Anstieg und Abfall der Schlittenbeschleunigungskurve, durchgeführt. Es wurde beobachtet, dass die HWS-Präparate im vorliegenden Experiment mit langsamem Anstieg der Schlittenbeschleunigungskurve eine signifikant höhere maximale Schlittenbeschleunigung gegenüber dem Vergleichsexperiment mit schnellem Anstieg der Schlittenbeschleunigungskurve tolerierten. Von der Beschleunigungscharakteristik unbeeinflusst blieben die Geschwindigkeitsänderung und die mittlere Beschleunigung des Beschleunigungsschlittens, bei denen Verletzungen an den HWS-Präparaten auftraten. Deshalb scheint die Betrachtung der Geschwindigkeitsänderung und der mittleren Beschleunigung zur Abschätzung des Verletzungsrisikos bei Realkollisionen sinnvoll. Bei unbekannter Beschleunigungsdauer empfiehlt sich eine Betrachtung ausschließlich der mittleren Beschleunigung, da nur sie die Beschleunigungsdauer mitberücksichtigt. Es ist stets zu bedenken, dass diese beiden Parameter nur eine indirekte Aussage über die Belastung der HWS machen können.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordHWS-Beschleunigungsverletzungdc.subject
KeywordVerletzungsrisikodc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHCervical vertebrae. Injuriesdc.subject.mesh
MeSHNeck. Injuriesdc.subject.mesh
MeSHWhiplash injuriesdc.subject.mesh
TitleEinfluss der Beschleunigungscharakteristik auf das Verletzungsrisiko bei der HWS-Beschleunigungsverletzungdc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-578dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-54165dc.identifier.urn
GNDSchleudertraumadc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2005-12-12T22:11:53Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 10.940 ; W: W-H 8.887uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5416uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


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