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AutorScheich, Matthiasdc.contributor.author
Aufnahmedatum2016-03-14T13:40:04Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2016-03-14T13:40:04Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2004dc.date.created
ZusammenfassungEinleitung: Im Zeitalter des ständig zunehmenden Individualverkehrs stellt die HWS-Distorsion nach Beschleunigungsunfällen eine sehr häufige Verletzung dar. Sie ist aus therapeutischer, diagnostischer und versicherungswirtschaftlicher Sicht von großer Bedeutung. Mittels konventioneller bildgebender Diagnostik lassen sich morphologische Schäden schnell ausschließen, diese liegen jedoch lediglich bei 5 - 7 % der Patienten vor. Methoden: 35 Patienten mit akuten HWS-Beschleunigungsverletzungen (QTF II°) wurden untersucht. Anhand der klinischen Parameter "Bewegungseinschränkung" und "Neck-Pain-and-Disability-Scale" wurden die Patienten als gesund oder krank eingestuft. Es wurde ein intramuskuläres Fine-Wire-EMG des m. semispinalis capitis während Flexion / Extension abgeleitet und als "normal" oder "pathologisch" klassifiziert. Nach 8 Wochen Physiotherapie wurden die Patienten nach dem gleichen Schema nachuntersucht. Die klinische und die elektromyographische Klassifikation wurden miteinander verglichen und die Spezifität und Sensitivität bestimmt. Ergebnisse: Direkt nach dem Unfall lagen "pathologische" Veränderungen bei 30 von 35 klinisch kranken Patienten vor (Sensitivität 86 %). Nach 8 Wochen Therapie zeigten 7 von 10 klinisch kranken Patienten ein "pathologisches" EMG (Sensitivität 70 %). Von den 20 gesunden Patienten nach Therapie zeigten 12 ein "normales" und acht ein "pathologisches" EMG (Spezifität 60 %). Zusammenfassung: Veränderungen muskulärer Aktivitätsmuster treten direkt nach einer Beschleunigungsverletzung der HWS mit großer Konstanz auf und entsprechen den muskulären Veränderungen, wie sie bei chronischen HWS-Patienten beobachtet wurden. 8 Wochen nach dem Unfall stehen muskuläre Aktivitätsmuster in einem geringeren Zusammenhang mit der klinischen Symptomatik als initial. Zur Beurteilung dieser Situation müssen daher außer biologischen auch soziale und psychologische Faktoren der Schmerzverarbeitung herangezogen werden.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
SchlagwortEMGdc.subject
SchlagwortHWSdc.subject
MeSHWhiplash injuriesdc.subject.mesh
TitelElektromyographische Veränderungen im Therapieverlauf bei Patienten mit funktionellen Störungen der Muskulatur nach akuter HWS-Beschleunigungsverletzung (QTF II°)dc.title
RessourcentypDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-553dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-53250dc.identifier.urn
GNDElektromyographiedc.subject.gnd
GNDHalswirbelsäuledc.subject.gnd
GNDSchleudertraumadc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Datum der Freischaltung2005-08-19T09:47:24Zuulm.freischaltungVTS
Peer-Reviewneinuulm.peerReview
Signatur DruckexemplarZ: J-H 8.982 ; W: W-H 8.528uulm.shelfmark
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5325uulm.vtsID
KategoriePublikationenuulm.category


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