Show simple item record

AuthorUnger, Timea Elisabethdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:03Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:03Zdc.date.available
Year of creation2004dc.date.created
AbstractZwischen der Entstehung einer Struma, dem Jodmangel und der funktionellen Autonomie der Schilddrüse besteht ein epidemiologisch gesicherter Zusammenhang. Das Ziel dieser klinischen Studie war, ein besonderes Kollektiv mit einer paradoxen Hormonkonstellation exemplarisch zu beschreiben. Unter "paradoxer Hormonkonstellation" wird ein grenzwertig niedriges T4 (Thyroxin) und FT4 (freies Thyroxin) verstanden; das T3 (Trijodthyronin) liegt dabei im mittleren Normbereich und das TSH (thyroidea-stimulating hormone) ist supprimiert. Als Ursache für die paradoxe Hormonkonstellation wurde ein extremer Jodmangel vermutet. In der Literatur fand sich bisher keine Beschreibung eines solchen Patientenguts. Für die Studie wurden zwei Kollektive von Patienten mit einer funktionellen Autonomie der Schilddrüse (Ulmer Kollektiv: N = 30, Würzburger Kollektiv: N = 73) aus den Jahren 1990 - 1995 verglichen. Beide Regionen in Deutschland gelten als Jodmangelgebiete. Als entscheidende Ergebnisse unserer Studie konnte gezeigt werden, dass die Ulmer Gruppe mit der paradoxen Hormonkonstellation ((N = 13) im Vergleich zum übrigen Kollektiv (N = 30) durch einen höheren T3/T4-Quotienten und 2,3-mal größere autonome Adenome gekennzeichnet war. Ein deutlicherer Jodmangel als im Gesamtkollektiv konnte in dieser Gruppe nicht nachgewiesen werden. Der erhöhte T3/T4-Quotient kann jedoch als ein Indikator für einen deutlichen Jodmangel angesehen werden. Zusätzlich wurde ein deutlicher Jodmangel in beiden Kollektiven in der ersten Hälfte der 90er Jahre dokumentiert. Die Jodausscheidung (Median) lag in beiden Kollektiven fast gleich: Ulm 63 µg/g, Würzburg 64 µg/g. Von den Ulmer Patienten hatten 87 % und von den Würzburger Patienten 93 % einen Jodmangel. Nach den WHO-Kriterien besteht Jodmangel bei einer Jodausscheidung unter 150 µg/g Kreatinin. Seit den 90er Jahren hat sich die Jodversorgung in Deutschland kontinuierlich verbessert. Dennoch ist der endemische Jodmangel hierzulande noch nicht vollständig beseitigt.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordFunktionelle Autonomiedc.subject
KeywordIodmangelgebietdc.subject
KeywordParadoxe Hormonkonstellationdc.subject
MeSHThyroid diseasesdc.subject.mesh
TitleParadoxe Hormonkonstellation (T3, T4, TSH) bei der funktionellen Autonomie der Schilddrüse - ist Jodmangel eine mögliche Ursache?dc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-546dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-52869dc.identifier.urn
GNDIodmangeldc.subject.gnd
GNDKlinisches Experimentdc.subject.gnd
GNDSchilddrüsedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2005-06-22T07:42:06Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 10.817 ; W: W-H 8.769uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID5286uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record