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AuthorHinder, Anjadc.contributor.author
Date of accession2018-03-01T14:15:55Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-03-01T14:15:55Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2018-03-01dc.date.issued
AbstractDie Sepsis gilt nach wie vor als ein häufiges und schwerwiegend verlaufendes Krankheitsbild und charakterisiert sich durch eine anhaltend hohe Mortalität. Die vorliegende prospektive Beobachtungsstudie hatte sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Einfluss des Zeitintervalls bis zur initialen Antibiose bzw. bis zur Fokussanierung auf das Outcome von Patienten mit schwerer Sepsis oder septischem Schock zu analysieren. Außerdem wurden für die vorliegende Arbeit die gängigen Scoring-Systeme der Intensivmedizin (SAPS (Simplified Acute Physiology Score) II, SAPS 3, APACHE (Acute Physiology And Chronic Health) II, SOFA (Sequential Organ Failure Assessment) und Anzahl der Organdysfunktionen) an den untersuchten Sepsispatienten angewandt. In der Überprüfung derer Aussagekraft liegt der Schwerpunkt dieser Arbeit. Die Studie mit dem Titel MEDUSA (Medical Education for Sepsis Source Control and Antibiotics) wurde im Jahr 2010 initiiert und innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren in 3 Phasen absolviert. In der ersten Observationsphase wurde die Ausgangssituation der 44 bundesweit teilnehmenden Zentren erfasst. In der zweiten Evaluierungsphase wurden die Zentren in Kontroll- und Interventionsgruppen unterteilt. Das Zentrum der Universität Ulm befand sich in der Kontrollgruppe, in dieser fanden konventionelle Weiterbildungen statt. Die Interventionsgruppen hingegen erhielten ein multimodales Schulungsprogramm mit Feedback. In der letzten Phase, der Implementierungsphase, wurden die Gruppen aus der vorhergehenden Phase getauscht. Bei Erfüllung der Kriterien für eine schwere Sepsis oder einen septischen Schock wurden die Patienten in die Studie aufgenommen. Innerhalb des Beobachtungszeitraumes vom 01.11.2012 bis zum 31.12.2013 sind insgesamt 51 Patienten eingeschlossen worden. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, zu eruieren, ob es Unterschiede in den Scores in Bezug auf das Überleben, die Aufnahmediagnose schwere Sepsis oder septischer Schock oder die Gruppenzugehörigkeit Kontroll- oder Interventionsgruppe gibt. Hinsichtlich des Überlebens konnten keine signifikanten Ergebnisse gezeigt werden. Keiner der Scores zeigte in der Gruppe der Verstorbenen signifikant höhere Werte. Für den Vergleich zwischen Kontroll- und Interventionsgruppe konnte für keinen der Scores ein signifikanter Unterschied erarbeitet werden. Betrachtete man jedoch die Patienten aufgeteilt nach der Aufnahmediagnose schwere Sepsis und septischer Schock, ergab sich für den SOFA Score und die Anzahl der Organdysfunktionen ein signifikant höheres Letalitäts-Risiko für die Patienten im septischen Schock. Im bundesweiten multizentrischen Datenvergleich mit anderen universitären und nicht-universitären Kliniken konnte Ulm ein positives Ergebnis erreichen. Für die SAPS II-vorhergesagte Mortalität und die Standardized Mortality Ratio erreichte Ulm signifikant niedrigere Ergebnisse als die anderen nicht-universitären und universitären Kliniken. Zwar konnten wir nur in wenigen Punkten unsere Hypothesen bestätigen, dies ist aber vor allem in der geringen Fallzahl begründet. Für eine genaue Auswertung der Scores sollten weitaus größere Fallzahlen vorliegen, um signifikante Ergebnisse zu erhalten.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordSchwere Sepsisdc.subject
KeywordSAPS IIdc.subject
KeywordSAPS 3dc.subject
KeywordAPACHE IIdc.subject
KeywordSOFAdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHShock, septicdc.subject.mesh
MeSHMortalitydc.subject.mesh
MeSHTreatment outcomedc.subject.mesh
TitleHaben SAPS II-, SAPS 3-, APACHE II- und SOFA-Score, sowie Anzahl der Organdysfunktionen, neben der Zeit bis zur Antibiose und Fokussanierung, eine Aussagekraft bezüglich der Mortalität von Patienten mit schwerer Sepsis und septischem Schock?dc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-02-09dcterms.dateAccepted
RefereeWeiß, Manfreddc.contributor.referee
RefereeKapapa, Thomasdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-5624dc.identifier.doi
PPN1015561802dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-5681-1dc.identifier.urn
GNDSepsisdc.subject.gnd
GNDSeptischer Schockdc.subject.gnd
GNDSterblichkeitdc.subject.gnd
GNDAntibiosedc.subject.gnd
GNDTherapieerfolgdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Anästhesiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Neurochirurgieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category


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