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AuthorNeuner, Ralfdc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:40:00Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:40:00Zdc.date.available
Year of creation2004dc.date.created
AbstractDas Ziel der Studie ist, den Einfluss eines Umzugs in ein neu errichtetes Gebäude auf das körperliche und psychische Wohlbefinden der Verwaltungsangestellten des Universitätsklinikums Ulm zu untersuchen.<br> Die gemessenen raumklimatischen Parameter und die chemische Belastung haben auf das Auftreten von Befindlichkeitsstörungen keinen Einfluss. Das Vorkommen von Befindlichkeitsstörungen ist nach dem Umzug erhöht und durch die Homogenisierung der Arbeitsbedingungen zunächst nicht nivelliert. Vielmehr lässt sich eine unterschiedliche Prävalenz als Reaktion der Befragten auf den "Umzugsstress" beobachten. Es konnten mehrere konfundierende Faktoren identifiziert werden.<br> Die weiblichen Mitarbeiter leiden tendenziell eher an einer Befindlichkeitsstörung. Ältere Personen hingegen reagieren kaum auf die durch den Umzug bedingte Veränderung. Die Unterbringung in einem großteilig gegliederten Gebäude erweist sich vor dem Umzug als Risiko, nach dem Umzug als protektiver Faktor.<br> Die Zufriedenheit der Befragten erweist sich mit Ausnahme des Raumklimas, dessen Beurteilung durch den Umzug negativ betroffen ist, als bemerkenswert stabil. Durch den Umzug verringert sich das Wohlbefinden der Verwaltungsangestellten. Gleichzeitig ändern sich die Prädiktoren für das Auftreten einer Befindlichkeitsstörung. Während vor Umzug die persönliche Lebenszufriedenheit am meisten zur Erklärung beiträgt, ist es unmittelbar danach die Wahrnehmung des Raumes bzw. die vormalige räumliche Unterbringung. Dieser Effekt hat sich ein halbes Jahr nach dem Umzug abgeschwächt, ist aber nicht verschwunden.<br> Bei dem Auftreten von Befindlichkeitsstörungen von einer eigentlichen SBS-Symptomatik zu sprechen, wäre in diesem Zusammenhang verfehlt. Es handelt sich um eine niederschwellige Operationalisierung und die Prävalenz bleibt auch nach dem Umzug vergleichsweise niedrig. Die befindlichkeitsgestörten Personen haben unabhängig vom Messzeitpunkt ein negativeres Antwortverhalten als die nicht befindlichkeitsgestörten Mitarbeiter. Bemerkenswert ist, dass der Unterschied im Antwortverhalten zwischen den unauffälligen und den befindlichkeitsgestörten Personen trotz der sich ändernden Zusammensetzung der Gruppen unverändert bleibt. Dennoch gibt es nicht "den" Befindlichkeitsgestörten, weil die absoluten Unterschiede zu gering sind.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordBefindlichkeitsstörungdc.subject
KeywordImpaired well-beingdc.subject
KeywordOffice buildingdc.subject
KeywordProKlimA-Fragebogendc.subject
KeywordProKlimA-questionnairedc.subject
KeywordRelocationdc.subject
LCSHLogistic regressiondc.subject.lcsh
LCSHSick building syndromedc.subject.lcsh
TitleAnpassungsreaktionen von Büroangestellten auf einen Umzug: psychisches und physisches Wohlbefindendc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-538dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-52556dc.identifier.urn
GNDBürohausdc.subject.gnd
GNDRegression <Medizin>dc.subject.gnd
GNDSick-building-Syndromdc.subject.gnd
GNDStimmungs- und Befindensskalendc.subject.gnd
GNDUmzugdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2005-04-26T14:36:11Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 8.959 ; W: W-H 8.508uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5255uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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