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AuthorRapp, Heidrundc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:39:58Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:39:58Zdc.date.available
Year of creation2003dc.date.created
AbstractIn der vorliegenden Querschnittsuntersuchung waren zwei Drittel der Pendler männlich und ein Drittel weiblich. Für Frauen gilt, dass sie im Durchschnitt jünger und häufiger ledig sind, sowie seltener Kinder haben als ihre männlichen Kollegen. Frauen bevorzugen auch kürzere Pendelstrecken. Insgesamt hatten über die Hälfte der Probanden einen hohen Ausbildungsgrad und arbeiteten in gut bezahlten Positionen. Gependelt wird vor allem, wenn am Wohnort keine Arbeit gefunden werden kann. Außerdem ist es vielen wichtig, das Sozialleben und die Lebensqualität am Wohnort aufrecht erhalten zu können. Ebenso sind ein besserer Verdienst und die Aufstiegsmöglichkeiten für die Wahl des Arbeitsplatzes entscheidend. Pendeln ist für den Einzelnen somit häufig die einzige Möglichkeit, um alle Bedürfnisse gleichzeitig befriedigen zu können. Der enorme tägliche Zeitaufwand stellt jedoch für die meisten Pendler auch eine starke Belastung dar, die sich als psychosomatischer Leidensdruck manifestiert. Die Fahrtdauer ist dabei entscheidender als die Länge der Strecke. Als besonders frustrierend gelten dabei Hindernisse, wie oftmaliges Umsteigen und lange Wartezeiten. Eine kurze Distanz, die nur langsam zurückgelegt werden kann ist somit ein starker Stressfaktor für jeden Pendler. Durch Lesen, Schlafen oder Lernen während der Fahrt können Pendler jedoch die notwendige Entspannung erreichen. Insgesamt leiden Berufspendler häufiger an psychosomatischen Erkrankungen und zeigen eine stärkere psychische Belastung. Auf Grund des Zeitmangels aber können sie oft nur eine symptomorientierte Behandlung in Anspruch nehmen. Pendeln ist ein Kompromiss, mit dem der Einzelne versucht, den unterschiedlichen Anforderungen des Sozial- und Arbeitslebens gerecht zu werden. Tägliches Pendeln bedeutet jedoch ohne Zweifel zusätzlichen Stress und ein gesundheitliches Risiko. Verschiedene Entspannungstechniken etwa Lesen und Schlafen sind nötig, um diese Risikofaktoren wenigstens mindern zu können.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordBeschwerdedruckdc.subject
KeywordPendelndc.subject
TitleDie Auswirkungen des täglichen Berufspendelns auf den psychischen und körperlichen Gesundheitszustanddc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-526dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-49049dc.identifier.urn
GNDArbeitsplatzdc.subject.gnd
GNDPendlerdc.subject.gnd
GNDPsychosomatische Störungdc.subject.gnd
GNDStressdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
Date of activation2004-12-10T11:52:18Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 10.586 ; W: W-H 7.946uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS ID4904uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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