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AuthorNasifoglu, Suzandc.contributor.author
Date of accession2018-02-09T08:10:13Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-02-09T08:10:13Zdc.date.available
Year of creation2017dc.date.created
Date of first publication2018-02-09dc.date.issued
AbstractIn der Behandlung des Nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms ist die kurative Resektion im Stadium I bis III primäres Therapieziel. Besteht klinische Operabilität, ist der Behandlungserfolg abhängig vom exakten Tumorstaging. Hierbei hat die Einführung des integrierten 18F-FDG-PET-CT einen entscheidenden Fortschritt dargestellt und der Einsatz im präoperativen Staging wird nach aktuellen Leitlinie empfohlen. In dieser retrospektiven Untersuchung wurde die Genauigkeit der PET-CT im thorakalen Staging des Lungenkarzinoms untersucht und mit dem pathologischen Staging verglichen. Zudem wurde bei diskordanten Befunden deren mögliche Ursachen sowie die therapeutische Relevanz beurteilt, wobei eine Fehleinordnung innerhalb der Stadien T1-3 und N0/1 als prinzipiell unerheblich für die Operabilität betrachtet wurde. Die Genauigkeit für das T-Staging betrug 57%. Dabei kam es zu einer Unterschätzung bzw. Überschätzung des T-Stadiums bei 22% bzw. 21% der Patienten. Ursachen für die Unterschätzungen waren in 46% das mangelnde Auflösungsvermögen sowie in 20% broncheoalveoläre Karzinome sowie Karzinoide. Die Überschätzungen waren in 38% ebenfalls dem mangelnden Auflösungsvermögen sowie in 32% den entzündlichen Veränderungen zuzuschreiben. Prinzipiell therapeutisch relevant waren 20% der Fälle. In 6% der Fälle wurde unnötig operiert. Die Genauigkeit für das N-Staging betrug 54%. Dabei kam es zu einer Unterschätzung bzw. Überschätzung des N-Stadiums bei 23% bzw. 24% der Patienten. Ursachen für die Unterschätzungen waren in 47% das mangelnde Auflösungsvermögen sowie in 8% broncheoalveoläre Karzinome sowie Karzinoide. 66% der Überschätzungen waren entzündlichen Veränderungen geschuldet. Prinzipiell therapeutisch relevant waren 29% der Fälle. Bei 4% der Patienten wäre, ohne weiterführende Diagnostik, eine kurative Operation vorenthalten worden, da eine Fehlklassifizierung durch die PET-CT in ein inoperables Stadium erfolgte. Grenzen der PET-CT liegen in der anatomischen Auflösung, die durch eine Verbesserung der CT-Komponente optimiert werden kann. Diskrepanz zum pathologischen Staging kann durch okkulte Läsionen, zeitliche Latenz zwischen PET-CT und Operation, durch langsam proliferierende Malignome sowie durch überlagernde entzündliche oder granulomatöse Erkrankungen auftreten. Weniger anreichernde Befunde korrelieren nicht zwangsläufig mit dem Ausmaß des Befalles. Da PET- negative Befunde (in dieser Arbeit die Unterschätzungen) eine Malignität nicht sicher ausschließen sowie PET- positive Befunde (in dieser Arbeit die Überschätzungen) eine Malignität nicht sicher nachweisen können, empfehlen wir eine zusätzliche histologische/ zytologische Sicherung unklarer PET-CT Befunde. Aufgrund des hohen Anteils der entdifferenzierten Malignome bei den Unterschätzungen sowie des hohen Anteils der entzündlichen Reaktionen bei den Überschätzungen, ist die diagnostische Beurteilbarkeit der PET-CT bei entzündlichen Reaktionen und entdifferenzierten Malignomen nur limitiert möglich.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordLungenkarzinomdc.subject
KeywordPositronenemissionstomographiedc.subject
KeywordPET-CTdc.subject
KeywordDiskordanzendc.subject
KeywordDiagnostikdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHLung neoplasmsdc.subject.mesh
MeSHPositron emission tomography computed tomographydc.subject.mesh
MeSHLung neoplasms; Diagnostic imagingdc.subject.mesh
MeSHSmall cell lung carcinomadc.subject.mesh
TitleDie Genauigkeit des T- und N-Deskriptors der 18F-FDG-PET/CT im Vergleich zum pathologischen Staging des Lungenkarzinoms im Stadium I bis IIIdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-01-19dcterms.dateAccepted
RefereeSchumann, Christiandc.contributor.referee
RefereeBeer, Ambrosdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-5451dc.identifier.doi
PPN1659272807dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-5508-1dc.identifier.urn
GNDLungenkrebsdc.subject.gnd
GNDPositronen-Emissions-Tomografiedc.subject.gnd
GNDGenauigkeitdc.subject.gnd
GNDDiagnostikdc.subject.gnd
GNDStagingdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Nuklearmedizinuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category


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