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AuthorHeinrich, Mariadc.contributor.author
Date of accession2018-02-06T13:08:50Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-02-06T13:08:50Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2018-02-06dc.date.issued
AbstractVerschlüsse großer proximaler hirnversorgender Arterien führen zu schweren Defiziten. Bei hoher Thrombuslast führt die intravenöse Lysetherapie mit Alteplase jedoch kaum zur Rekanalisation. Spezielle mechanische Kathetersysteme (Devices) bieten neue Optionen. Die hier vorliegende retrospektive, monozentrische Kohortenstudie (N=105) untersuchte die angiografischen und klinischen Ergebnisse nach endovaskulärer Rekanalisation bei akutem ischämischem Schlaganfall mit proximalem Gefäßverschluss (vorderes und hinteres Stromgebiet). Die Behandlungen wurden zwischen 2010 und 2012 im Bezirkskrankenhaus Günzburg durchgeführt. Einschluss fanden Schlaganfälle bis zu 24 h nach Symptombeginn. In 29,5% der Fälle erfolgte die Behandlung in unklarem Zeitfenster z.B. bei wake-up-stroke, bzw. in einem sicher > 6 h hinausgehendem Zeitfenster. Der Verschlussnachweis erfolgte mit einer Ausnahme mittels CT-Angiografie. Bei 71 % der Patienten unterstützte eine multimodale Bildgebung mit zusätzlicher CT-Perfusion die Therapieentscheidung. In 89 % der Thrombektomien fand der Solitaire Device Anwendung. Die Rekanalisationsergebnisse wurden mit Hilfe des TICI (Thrombolysis in Cerebral Infarction)-Scores bestimmt. Als wichtiger klinischer Parameter diente die Bestimmung des Beeinträchtigungsgrades mit Hilfe von modified Rankin Scale (mRS) zum Zeitpunkt der Entlassung und im Langzeitverlauf (nach mindestens 24 Monaten). Die Langzeitergebnisse wurden im Rahmen einer telefonischen Nachbefragung mittels standardisierter Fragen ermittelt. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass bei proximalem Verschluss hirnversorgender Arterien eine mit Hilfe von Stent-Retrievern durchgeführte mechanische Thrombektomie sowohl unter Standard- wie auch unter erweiterten Einschlusskriterien zu einer hohen Rekanalisationsrate führt. Die Behandlung von Patienten im unklaren Zeitfenster ging mit vergleichbaren klinischen Ergebnissen ohne höhere Komplikationsrate einher. Die Ergebnisse im hohen Alter und bei Verschlüssen im hinteren Stromgebiet bleiben eingeschränkt. Zukünftige randomisierte Studien sind notwendig, um den Stellenwert der mechanischen Rekanalisation in diesen Subpopulationen zu prüfen.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordIschämischer Schlaganfalldc.subject
KeywordEndovaskuläre Rekanalisationdc.subject
KeywordLangzeitverlaufdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHStrokedc.subject.mesh
MeSHCerebral revascularizationdc.subject.mesh
MeSHCerebrovascular circulationdc.subject.mesh
MeSHDiagnostic imagingdc.subject.mesh
TitleAngiografische und klinische Ergebnisse nach endovaskulärer Rekanalisation beim akuten ischämischen Schlaganfalldc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2018-01-18dcterms.dateAccepted
RefereeSchmitz, Bernddc.contributor.referee
RefereeKönig, Ralphdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-5425dc.identifier.doi
PPN1013674529dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-5482-6dc.identifier.urn
GNDSchlaganfalldc.subject.gnd
GNDRevaskularisationdc.subject.gnd
GNDBildgebendes Verfahrendc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Neurochirurgieuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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