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AuthorBock, Sarahdc.contributor.author
Date of accession2018-02-05T10:39:18Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2018-02-05T10:39:18Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2018-02-05dc.date.issued
AbstractDie systematische Identifikation von krankheitsassoziierten Mutationen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist wegen ihres klinischen Stellenwertes ein wichtiges Forschungsziel. Der Zebrafisch hat sich hierfür als Modellorganismus etabliert, im Speziellen durch seine Homologie in der Physiologie und den molekularen Signalwegen zum Säugermodell/Menschen. Auf der Suche nach neuen genetischen Ursachen von Herzrhythmusstörungen wird in dieser Arbeit die Zebrafischlinie hiphop (ax18a) in Morphologie, Herzdynamik und Genetik charakterisiert. Die hiphop Linie zeigt ein charakteristisches Arrhythmiesyndrom mit resultierender Herzinsuffizienz bei erhaltener Herzstruktur. Die spezielle Herzrhythmusstörung ist gekennzeichnet durch einen verlangsamten Grundrhythmus (Bradykardie) mit kombinierten Arrhythmievarianten, die in unterschiedlicher Penetranz auftreten. Die Varianten umfassen den Sinusblock, den Atrioventrikularblock und die Bradyarrhythmie und gleichen in ihrem Auftreten dem humanen Sick-Sinus-Syndrom. Die hiphop Mutation wurde in einem ATPase Gencluster auf Chromosom 1 lokalisiert und mittels positioneller Klonierung konnten 5 open reading frames (ORF) identifiziert werden. Das Zielgen wurde durch den Gen-knock-down der jeweiligen ORFs evaluiert, wobei der atp1a1a.1 knock down eine Phänokopie der hiphop Mutation erzielt. Das atp1a1a.1 Gen codiert für die Alphauntereinheit der Natrium-Kalium-Pumpe und hat eine hohe Homologie zur humanen ATP1A1. Die Natrium-Kalium-Pumpe ist essenziell zum Erhalt des Ruhemembranpotentials jeder Zelle und ist obligat an der Elektrophysiologie der Herzkontraktion beteiligt. Direkte Hemmung der Na-K-Pumpe mittels Ouabain phänokopiert die hiphop Arrhythmie und aktivierende, sympathomimetische Substanzen wie Adrenalin therapiert die hiphop Arrhythmie. Somit konnte erstmals gezeigt werden, dass die atp1a1a.1 Mutation der Natrium-Kalium-Pumpe zu einem spezifischen Arrhythmiesyndrom führt, welches dem humanen Sick-Sinus-Syndrom gleicht.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordZebrafischdc.subject
KeywordNatrium Kalium ATPasedc.subject
Keywordatp1a1a.1dc.subject
KeywordSick-sinus-Syndromdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHZebrafishdc.subject.mesh
MeSHSick sinus syndromedc.subject.mesh
MeSHSodium-potassium-chloride symportersdc.subject.mesh
TitleNatrium-Kalium-ATPase (atp1a1a.1) : ein essentieller Regulator des kardialen Rhythmus im Zebrafischdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-12-15dcterms.dateAccepted
RefereeJust, Steffendc.contributor.referee
RefereeSkrabal, Christiandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-5405dc.identifier.doi
PPN1013674081dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-5462-5dc.identifier.urn
GNDZebrabärblingdc.subject.gnd
GNDNatrium-Kalium-Pumpedc.subject.gnd
GNDSinusknoten-Syndromdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin IIuulm.affiliationSpecific
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
CategoryPublikationenuulm.category
Bibliographyuulmuulm.bibliographie


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