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AutorKiebler, Andreasdc.contributor.author
Aufnahmedatum2018-02-01T15:11:03Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2018-02-01T15:11:03Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2017dc.date.created
Datum der Erstveröffentlichung2018-02-01dc.date.issued
ZusammenfassungIm Rahmen dieser Untersuchung wurden 53 Patienten (37 Frauen, 16 Männer, Durch-schnittsalter 57,4 Jahre), welche im Zeitraum zwischen April 2007 und Januar 2013 an der Orthopädischen Klinik des Universitätsklinikums Ulm eine monosegmentale, dorsal instrumentierte Spondylodese mit interkorporeller Fusion erhalten haben, radiologisch über einen Zeitraum von durchschnittlich 15,1 Monate nachuntersucht. Bei einem Patienten erfolgte der Eingriff auf Höhe L2/3, bei 6 Patienten auf Höhe L3/4, bei 26 Patienten auf Höhe L4/5 und bei 20 Patienten auf Höhe L5/S1. 25 Patienten wurden in TLIF (Transforaminale Lumbale Interkorporelle Fusion)-Technik (12 mit Pezo-T Cage der Firma Ulrich, 13 mit Capstone Cage der Firma Medtronic), 28 Patienten in PLIF (Posteriore Lumbale Interkorporelle Fusion)-Technik (9 mit TM 500 Cage der Firma Zimmer, 19 mit Pezo-P Cage der Firma Ulrich) operiert. Bei der radiologischen Untersuchung wurde das Augenmerk auf die segmentale Lordose im Indexsegment und auf die Gesamtlordose gerichtet. Die radiologische Messung erfolgte an seitlichen Röntgenbildern nach der Cobb Methode. Hauptzielkriterium war eine Veränderung im sagittalen Profil durch den operativen Eingriff. Weiterhin sollte ein Vergleich zwischen den radiologischen Ergebnissen in Abhängigkeit von der OP-Technik hergestellt werden. Als Zusatz sollten die Ergebnisse auf Abhängigkeit von dem operierten Segment oder dem verwendeten Cage untersucht werden. Bei Betrachtung des gesamten Kollektivs zeigten sich weder bei der Gesamtlordose (präoperativ 56,18° ±13,11°, Verlauf 57,13° ±12,73°; p=0,3582), noch bei der Segment-lordose (präoperativ 18,34° ±10,74°, Verlauf 19,15° ±9,71°; p=0,3255) signifikante Veränderungen. Lediglich direkt postoperativ kam es zu statistisch signifikanten Veränder-ungen, welche jedoch keinen Bestand hatten. Während die lumbale Lordose sich auf 51,84° ±12,98° (p=0,0003) verringerte, kam es zu einer Steigerung der Segmentlordose auf 20,67° ±9,27° (p=0,0076). Wendet man sich den in TLIF-Technik operierten Patienten zu, so folgte bei der Gesamt-lordose auf einen postoperativ signifikanten Verlust von 53,82° ±13,41° auf 48,87° ±12,23° (p=0,0122) ein signifikanter Zuwachs im Verlauf auf 53,73° ±12,19° (p=0,0076). Dies bedeutete letztlich keinen Unterschied zwischen präoperativen Werte und den Werten der Gesamtlordose im Verlauf (p=0,9485). Bei der Segmentlordose kam es zu keinem Zeitpunkt zu einer signifikanten Änderung (präoperativ 17,67° ±11,20°, postoperativ 18,71° ±10,21°, Verlauf 17,97° ±11,51°; Vergleich präoperativ mit Verlauf p=0,7734). Bei den mit in PLIF-Technik operierten Patienten zeigte sich bei der Gesamtlordose das gleiche Verhalten wie bei den in TLIF-Technik operierten Patienten. Nach einem signifikanten postoperativen Verlust von 58,29° ±12,70° auf 54,50° ±13,26° (p=0,0082) kam es zu einem signifikantem Lordosegewinn auf 60,17° (p=0,0001). Gegenüber der präoperativen Gesamtlordose zeigte sich letztlich im Verlauf ein nicht signifikanter Zuwachs (p=0,2265). Bei der Segmentlordose kam es post-operativ zu einer signifikanten Steigerung von 18,93° ±10,49° auf 22,43° ±8,12° (p=0,0162). Anschließend folgte ein signifikanter Verlust auf 20,20° ±7,83° (p=0,0405). Der gemessene Zuwachs zwischen präoperativer Lordose im OP-Segment und im Verlauf erwies sich als nicht signifikant (p=0,3216). Bei den verwendeten Cages kam es zum gleichen Verhalten, wie bei der entsprechenden OP-Technik. Lediglich zeigte sich bei den mit dem TM 500 PLIF Cage der Firma Zimmer eine signifikant verbesserte lumbale Lordose im Verlauf (64,58° ±14,72°) gegenüber den postoperativen Werten (58,70° ±13,43°; p=0,0091), jedoch nicht gegenüber den präoperativen Werten (59,68° ±14,76°; p=0,2373). Bei Betrachtung des OP-Segments zeigte das Segment L4/5 bei längerfristiger Betrachtung das tendenziell beste Ergebnis, jedoch ohne dass es statistisch signifikant war. Letztlich zeigte sich keine signifikante Korrektur des Sagittalprofils bei monsegmentaler Versorgung bei Segment- und Gesamtlordose in dieser Untersuchung. Die Verwendung der PLIF-Technik scheint der TLIF-Technik jedoch tendenziell überlegen zu sein. Auch scheint das Segment L4/5 gegenüber dem Segment L5/S1 langfristig das größere Korrekturpotenzial zu haben, auch wenn es hierfür keine statistische Signifikanz gab.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandarddc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
SchlagwortTLIFdc.subject
SchlagwortPLIFdc.subject
SchlagwortLumbale Lordosedc.subject
SchlagwortSagittalprofildc.subject
SchlagwortFusiondc.subject
SchlagwortCagedc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHSpinal fusiondc.subject.mesh
MeSHLumbar vertebrae; Surgerydc.subject.mesh
MeSHLordosisdc.subject.mesh
TitelLongitudinale Analyse radiologischer Parameter nach monosegmentaler, lumbaler-dorsaler Instrumentierung und interkorporeller Fusion in PLIF und TLIF-Technikdc.title
RessourcentypDissertationdc.type
Datum der Annahme2017-10-26dcterms.dateAccepted
GutachterCakir, Balkandc.contributor.referee
GutachterMauer, Uwedc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-5382dc.identifier.doi
PPN498091465dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-5439-1dc.identifier.urn
GNDSpondylodesedc.subject.gnd
GNDLordosedc.subject.gnd
GNDLumbale Bandscheibenkrankheitdc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionRehabilitationskrankenhaus Ulmuulm.affiliationSpecific
InstitutionBundeswehrkrankenhaus Ulm (BWK)uulm.affiliationSpecific
Titelverleihende FakultätMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
KategoriePublikationenuulm.category


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