Show simple item record

AuthorBox, Gunnardc.contributor.author
Date of accession2016-03-14T13:39:29Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2016-03-14T13:39:29Zdc.date.available
Year of creation2006dc.date.created
AbstractIn dieser Arbeit sollte Clostridium acetobutylicum genetisch so modifiziert werden, dass der Organismus für eine Tumor-Therapie verwendet werden kann. Ein eukaryotisches Cytochrom-P450-Enzym sollte exprimiert werden und die Arzneimittelvorstufen Ifosfamid und Cyclophosphamid sollten in ihre aktiven Formen überführt werden. Das Gen cyp2BI aus Rattus norvegicus wurde in Escherichia coli und Clostridium acetobutylicum exprimiert. In Western-Transfer-Experimenten konnte das entsprechende Protein in beiden genetisch veränderten Organismen nachgewiesen werden. In Enzym-Tests mit Proteinfraktionen beider Organismen konnte aber keine Aktivität des rekombinanten Proteins gemessen werden. In einem weiteren Ansatz wurde das Clostridium perfringens-Enterotoxin (CPE) erfolgreich in C. acetobutylicum exprimiert. Das cpe-Gen wurde mit der Signalpeptid-codierenden-Sequenz der amyP aus C. acetobutylicum fusioniert. Das dadurch resultierende Fusionsprotein wurde ausgeschleust und konnte im Überstand der Kulturen in einer Konzentration von 0,5 mg/l nachgewiesen werden. In Cytotoxizitäts-Tests mit humanen Pankreaskarzinomzellen der Zelllinie CAPAN1 zeigte das rekombinante CPE aus C. acetobutylicum p7BIG2TOX Klon C6 eine toxische Wirkung. Bei Tierversuchen mit steril gezüchteten "NMRI nu/nu"-Mäusen, die CAPAN1 Tumore trugen, wurden Sporen von C. acetobutylicum p7BIG2TOX Klon C6 injiziert. Im Gegensatz zu in vitro-Versuchen konnte hierbei aber keine CPE-Wirkung nachgewiesen werden. Vermutlich war die sezernierte Dosis für eine Wirkung auf die Tumore zu gering. In weiteren versuchen konnte gezeigt werden, dass rekombinantes C. acetobutylicum Spo0A in seiner phosphorylierten Form Spo0A-P an Gen-Abschnitten des 5"-regulatorischen Bereichs des cpe-Gens aus C. perfringens binden kann. Bei Untersuchungen des Genoms von C. acetobutylicum wurde ein potentielles Cytochrom-P450-Gen entdeckt, sowie Gene für eine potentielle ADP-Ribosyltransferase und eine potentielle ADP-Glycohydrolase.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (Fassung vom 03.05.2003)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v1dc.rights.uri
KeywordAnti-Tumor-Therapiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHNeoplasms. Therapydc.subject.mesh
TitleHerstellung rekombinanter Clostridien-Sporen zur Therapie nekrotisierender Tumoredc.title
Resource typeDissertationdc.type
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-463dc.identifier.doi
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-vts-56443dc.identifier.urn
GNDClostridium acetobutylicumdc.subject.gnd
GNDSporedc.subject.gnd
FacultyFakultät für Naturwissenschaftenuulm.affiliationGeneral
Date of activation2006-08-03T11:56:39Zuulm.freischaltungVTS
Peer reviewneinuulm.peerReview
Shelfmark print versionZ: J-H 11.230 ; W: W-H 9.343uulm.shelfmark
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
VTS-ID5644uulm.vtsID
CategoryPublikationenuulm.category


Files in this item

Thumbnail

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record