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AutorScheitenberger, Marina Lailadc.contributor.author
Aufnahmedatum2017-12-08T08:27:43Zdc.date.accessioned
In OPARU verfügbar seit2017-12-08T08:27:43Zdc.date.available
Jahr der Erstellung2015dc.date.created
Datum der Erstveröffentlichung2017-12-08dc.date.issued
ZusammenfassungPolyploidisierung tritt nicht nur in humanen, malignen Tumoren auf, sondern auch Zellkulturlinien sind polyploid. Dies trifft auch auf mit Ad5 E1-transformierte Zelllinien (E1 des humanen Adenovirus, Serotyp 5) zu. Es ist seit längerer Zeit möglich, humane Amniozyten reproduzierbar mit adenoviralem E1 zu transformieren, wobei stets eine Polyploidisierung dieser Zellen beobachtet werden kann. Die Verwendung solch polyploider Zellen für die Produktion klinisch einsetzbarer, adenoviraler Vektoren birgt jedoch Risiken. In der vorliegenden Dissertation wurden daher kausale Mechanismen der Polyploidisierung E1-transformierter Amniozyten während ihrer Immortalisierung identifiziert. Es konnte gezeigt werden, dass primäre Amniozyten durch p21CIP1 (Cyclin-Dependent Kinase Interacting Protein 1) und nicht durch p16INK4A (Inhibitor of Cyclin-Dependent Kinase 4 A) vermittelt, in eine Stress-bedingte vorzeitige Seneszenz gehen. Dabei werden die primären Amniozyten vermutlich teilweise durch Seneszenz-bedingte Endoreplikation polynukleär. In diesem Zustand erfolgt normalerweise die Transformation mit Ad5 E1. Die dabei induzierte, kontinuierliche Proliferation bedingt regelhaft die Reaktivierung endogenen hTERTs (human telomerase reverse transcriptase), um einer Telomerverkürzung in den E1-transformierten Amniozyten entgegen zu wirken. Es konnte gezeigt werden, dass eine gleichzeitige Transformation mit hTERT und Ad5 E1 zwar eine Telomerverkürzung verhindern kann, jedoch nicht die Polyploidisierung der Zelllinien. Es wurde diskutiert, dass zur Polyploidisierung der E1-transformierten Amniozyten die Verwendung seneszenter, polynukleärer Zellen beitragen könnte. Obwohl die Seneszenz, als auch die proliferationsbedingte Telomerverkürzung durch eine simultane Transformation von Amniozyten mit Ad5 E1 und hTERT überwunden werden konnte, waren auch diese Zellen polyploid. Als Möglichkeiten eine Polyploidisierung E1-transformierter Amniozyten dennoch zukünftig zu verhindern, wurden einerseits eine permanente Telomeraseaktivität mit einer induzierbaren, transienten Expression von E1 in präseneszenten Amniozyten und andererseits die Transformation mit N-terminal trunkiertem Ad5 E1A erarbeitet.dc.description.abstract
Sprachededc.language.iso
Verbreitende StelleUniversität Ulmdc.publisher
LizenzStandarddc.rights
Link zum Lizenztexthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
SchlagwortSeneszenzdc.subject
SchlagwortAmniozytendc.subject
SchlagwortEndoreplikationdc.subject
SchlagwortE1dc.subject
SchlagworthTERTdc.subject
SchlagwortAdenovirale Vektorendc.subject
DDC-SachgruppeDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHPolyploidydc.subject.mesh
MeSHTransformation, geneticdc.subject.mesh
MeSHAgingdc.subject.mesh
MeSHCell linedc.subject.mesh
MeSHEndoreduplicationdc.subject.mesh
TitelUrsachen der Polyploidisierung von Adenovirus Typ 5 und Telomerase immortalisierten, humanen Amniozytendc.title
RessourcentypDissertationdc.type
Datum der Annahme2017-11-16dcterms.dateAccepted
GutachterKochanek, Stefandc.contributor.referee
GutachterIben, Sebastiandc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4664dc.identifier.doi
PPN496262696dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4721-8dc.identifier.urn
GNDPolyploidisierungdc.subject.gnd
GNDImmortalisierungdc.subject.gnd
GNDTransformation <Genetik>dc.subject.gnd
GNDAlterndc.subject.gnd
GNDTelomerasedc.subject.gnd
FakultätMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Abteilung für Gentherapieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Dermatologie und Allergologieuulm.affiliationSpecific
Signatur DruckexemplarW: W-H 15.341uulm.shelfmark
Titelverleihende FakultätMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI MedientypTextuulm.typeDCMI
KategoriePublikationenuulm.category


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