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AuthorÖfele, Judithdc.contributor.author
Date of accession2017-08-10T07:37:00Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-08-10T07:37:00Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2017-08-10dc.date.issued
AbstractDie Nierentransplantation stellt ein weltweit etabliertes Operationsverfahren mit guten Langzeitergebnissen bezüglich des Patienten- und Transplantatüberlebens bei der Therapie der terminalen Niereninsuffizienz dar. Trotz ständiger Fortschritte und andauernder Entwicklungen im Bereich der Transplantationschirurgie treten jedoch auch heutzutage noch eine Reihe von postoperativen chirurgischen und urologischen Problemen im Anschluss an eine Nierentransplantation auf, die den Transplantationserfolg zum Teil erheblich kompromittieren können. Die vorliegende Studie basiert auf einer retrospektiven Analyse der Krankenakten von 394 Patienten, bei denen im Beobachtungszeitraum vom 01.01.1999 bis zum 31.12.2008 am Universitätsklinikum Ulm eine allogene Nierentransplantation durchgeführt wurde. Ziel dieser Arbeit bestand darin, sämtliche urologischen und chirurgischen Komplikationen, die sich innerhalb eines Jahres nach Organtransplantation entwickelten, vollständig zu erfassen und mögliche Einflussfaktoren für deren Auftreten zu klären. Des Weiteren wurden eventuelle Auswirkungen urologischer und chirurgischer Komplikationen auf das Transplantat- und Patientenüberleben untersucht und die Ergebnisse mit den aktuellen Literaturangaben verglichen. Unter den insgesamt 394 Transplantierten traten urologische Komplikationen mit einer Häufigkeit von 21,8% auf. Dabei zeichneten sich sowohl ein zunehmendes Donoralter bei Postmortalspenden (p = 0,01), als auch eine verzögerte Transplantatfunktionsaufnahme nach Lebendspenden (p = 0,007) als statistisch signifikant negative Einflussfaktoren für die Entwicklung urologischer Komplikationen ab. Daneben wiesen Patienten, die nach Durchführung einer Postmortal- bzw. Lebendspende urologische Komplikationen entwickelten, eine signifikant längere Liegedauer (p = 0,037 bzw. 0,016) und eine signifikant schlechtere Transplantatfunktion (gemessen am Serumkreatinin) bei Entlassung (p = 0,03 bzw. 0,02) auf. Statistisch beeinflusste das Vorliegen urologischer Komplikationen weder das Patienten-, noch das Transplantatüberleben signifikant. Chirurgische Komplikationen traten insgesamt mit einer Häufigkeit von 54,8% auf. Während mit zunehmendem Body Mass Index (BMI) (p = 0,02), verlängerter Anastomosenzeit (p = 0,03) und unzureichender Transplantatfunktionsaufnahme (p = 0,001) die Entwicklung chirurgischer Komplikationen nach Durchführung einer Postmortalspende statistisch signifikant negativ beeinflusst wurde, stellte ein höherer BMI seitens des Rezipienten einer Lebendspende (p = 0,03), wie auch eine verlängerte kalte Ischämiezeit bei Postmortalspenden (p = 0,01) einen signifikant protektiven Effekt dar. Außerdem hatten Patienten mit chirurgischen Komplikationen infolge einer Postmortal- bzw. Lebendspende eine signifikant verminderte Transplantatfunktion (gemessen am Serumkreatinin) bei Entlassung (p = 0,006 bzw. 0,02). Ferner wiesen Rezipienten mit chirurgischen Komplikationen nach Postmortalspende signifikant längere Liegezeiten (p < 0,01) auf. Statistisch gefährdete das Vorliegen chirurgischer Komplikationen signifikant den Transplantationserfolg sowohl ein (p = 0,008 bzw. 0,03), als auch drei Jahre (p < 0,01 bzw. 0,03) nach erfolgter Postmortal- bzw. Lebendspende. Das Patientenüberleben blieb dagegen unbeeinflusst.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandard (ohne Print-on-Demand)dc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_opod_v1dc.rights.uri
KeywordChirurgische Komplikationendc.subject
KeywordUrologische Komplikationendc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHKidney transplantationdc.subject.mesh
MeSHPostoperative complicationsdc.subject.mesh
TitleChirurgische und urologische Komplikationen nach Nierentransplantation von 1999 bis 2008: Eine retrospektive Single-Center-Studiedc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-07-14dcterms.dateAccepted
RefereeWeiß, Manfreddc.contributor.referee
RefereeOrend, Karl-Heinzdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4480dc.identifier.doi
PPN896060861dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4519-0dc.identifier.urn
GNDNierentransplantationdc.subject.gnd
GNDKomplikationdc.subject.gnd
GNDPostoperative Phasedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Anästhesiologieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgieuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.241uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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