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AuthorMouratidou, Aikaterinidc.contributor.author
Date of accession2017-08-01T08:39:52Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-08-01T08:39:52Zdc.date.available
Year of creation2016dc.date.created
Date of first publication2017-08-01dc.date.issued
AbstractHintergrund: Die alveoläre Echinokokkose (AE) stellt eine der gefährlichsten Parasitosen des Menschen dar. Sie wird durch das Larvenstadium (Metazestode) des Fuchsbandwurmes (Echinococcus multilocularis) verursacht. Primärer Ansiedlungsort ist fast ausschließlich die Leber. Die parasitäre Geschwulst bildet alveolär formierte Raumforderungen, wächst langsam und infiltrativ. Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), ist die Therapie der Wahl die radikale Resektion mit einem Sicherheitsabstand von 2 cm mit anschließender anthelminthischer Medikation mit Benzimidazolderivaten für mindestens zwei Jahre. Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf der Prüfung dieser Empfehlung der WHO für den Sicherheitsabstand von 2 cm. Methoden: Es wurde der Langzeitverlauf von 92 operativ versorgten Patienten mit AE untersucht, die am Universitätsklinikum Ulm im Zeitraum 1993 – 2014 nachgesorgt wurden. Die Daten wurden retrospektiv mittels Krankenakte, Operationsbericht und histopathologischem Befund erfasst. Ergebnisse: Bei 47 von 92 Patienten betrug der Sicherheitsabstand zwischen 1 mm - 19 mm und bei 12 Patienten über 2 cm. Die restlichen 33 Patienten wurden ohne Sicherheitsabstand operiert (R1-Resektion). Ein Rezidiv trat bei 15 von 92 Patienten 4 Monaten bis 24 Jahre nach Erstoperation auf. Bei 13 von diesen 15 Patienten mit Rezidiv wurde kein Sicherheitsabstand eingehalten. Somit zeigten nur 2 Patienten von den 59 Patienten (3,4 %), bei denen ein Sicherheitsabstand von mindestens 1 mm berücksichtigt wurde, ein Rezidiv. Fazit: Ein Sicherheitsabstand von weniger als 2 cm ist vertretbar, wenn der Resektionsabstand stellenweise aus anatomischen Gründen die von der WHO empfohlenen 2 cm unterschreitet. Eine Resektion des parasitären Gewebes mit einem Sicherheitsabstand von mindestens 1 mm in Kombination mit postoperativer Medikation für 2 Jahre bietet den Patienten gute Chancen, langfristig krankheitsfrei zu bleiben.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordEchinokokkose Leberdc.subject
KeywordEchinokokkose Sicherheitsabstanddc.subject
KeywordEchinokokkose Chirurgiedc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHEchinococcosisdc.subject.mesh
MeSHEchinococcus multilocularisdc.subject.mesh
MeSHEchinococcosis; Surgerydc.subject.mesh
TitleErgebnisse nach Leberresektion bei Alveolärer Echinokokkose in Abhängigkeit des Sicherheitsabstandesdc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-07-13dcterms.dateAccepted
RefereeHenne-Bruns, Dorisdc.contributor.referee
RefereeKratzer, Wolfgangdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4464dc.identifier.doi
PPN895054604dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4503-7dc.identifier.urn
GNDAlveoläre Echinokokkosedc.subject.gnd
GNDFuchsbandwurmdc.subject.gnd
GNDEchinokokkenkrankheitdc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionUKU. Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgieuulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Klinik für Innere Medizin Iuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.212uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category


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