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AuthorSchnegelberger, Annadc.contributor.author
Date of accession2017-07-31T06:29:53Zdc.date.accessioned
Available in OPARU since2017-07-31T06:29:53Zdc.date.available
Year of creation2015dc.date.created
Date of first publication2015dc.date.issued
AbstractHintergrund: Ziel der operativen Versorgung von Becken- und Acetabulumfrakturen ist eine rasche Mobilisierung des Patienten mit Wiederherstellung der Stand- und Gangstabilität (posturale Kontrolle), da diese signifikant mit dem Outcome korreliert. Die Regulation der stabilen Standfähigkeit wird dabei wesentlich durch die Weiterleitung propriozeptiver Reize gesteuert. Unklar war, ob Frakturen im Bereich des Beckens Einfluss auf die Weiterleitung propriozeptiver Reize haben und sich damit negativ auf die Balance und das Gleichgewichtsvermögen auswirken können. Ziel dieser kontrollierten, klinischen Studie war es, den Einfluss von operativ versorgten Becken- und Acetabulumfrakturen auf die posturale Stabilität zu untersuchen und mit einem gesunden Kollektiv zu vergleichen. Methoden: Eingeschlossen wurden 38 Patienten, die im Zeitraum von 2006 bis 2012 am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm aufgrund einer Beckenring Typ B, Typ C und/oder Acetabulumfraktur operativ versorgt wurden. Die Nachuntersuchung erfolgte durchschnittlich 35 Monate nach operativer Versorgung, mindestens 1 Jahr postoperativ. Diese wurden mit einer Gruppe aus 38 Kontrollprobanden verglichen. Die posturale Kontrolle wurde mit der computerunterstützten dynamischen Posterugraphie gemessen. Der wichtigste Outcome-Parameter stellte hierbei der Gesamtstabilitätsindex (OSI) dar. Als Nebenzielgrößen wurden das klinische Outcome (Merle d’Aubigné-Score) sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität (SF-12) bestimmt. Ergebnisse: Wir konnten zeigen, dass operativ versorgte Beckenring- und Acetabulumfrakturen keinen Einfluss auf die posturale Kontrolle haben. Das Kollektiv erzielte durchschnittlich ein gutes klinisches Outcome. Die gesundheitsbezogene Lebensqualität zeigte Durchschnittswerte, die denen der Gesamtbevölkerung entsprechen. Schlussfolgerung: Operativ versorgte Becken- und Acetabulumfrakturen führen mindestens ein Jahr postoperativ nicht zu einer beeinträchtigten Standstabilität. Eine Erhöhung des Sturzrisikos ist somit nach stattgehabter und ausversorgter Fraktur nicht zu erwarten.dc.description.abstract
Languagededc.language.iso
PublisherUniversität Ulmdc.publisher
LicenseStandarddc.rights
Link to license texthttps://oparu.uni-ulm.de/xmlui/license_v3dc.rights.uri
KeywordPosturale Stabilitätdc.subject
KeywordPosturographiedc.subject
KeywordBeckenringdc.subject
KeywordAcetabulumdc.subject
Dewey Decimal GroupDDC 610 / Medicine & healthdc.subject.ddc
MeSHPelvic bones; Injuriesdc.subject.mesh
MeSHPelvic bones; Surgerydc.subject.mesh
MeSHFractures, Bonedc.subject.mesh
MeSHTreatment outcomedc.subject.mesh
TitleErgebnisse nach operativer Stabilisierung von Beckenring- und Acetabulumfrakturen und deren Einfluss auf die posturale Kontrolledc.title
Resource typeDissertationdc.type
Date of acceptance2017-07-13dcterms.dateAccepted
RefereeFriemert, Benediktdc.contributor.referee
RefereeDürselen, Lutzdc.contributor.referee
DOIhttp://dx.doi.org/10.18725/OPARU-4457dc.identifier.doi
PPN895448890dc.identifier.ppn
URNhttp://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:289-oparu-4496-3dc.identifier.urn
GNDBeckenringbruchdc.subject.gnd
GNDHüftgelenkpfannedc.subject.gnd
FacultyMedizinische Fakultätuulm.affiliationGeneral
InstitutionBundeswehrkrankenhaus Ulm (BWK)uulm.affiliationSpecific
InstitutionUKU. Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanikuulm.affiliationSpecific
Shelfmark print versionW: W-H 15.229uulm.shelfmark
Grantor of degreeMedizinische Fakultätuulm.thesisGrantor
DCMI TypeTextuulm.typeDCMI
TypeErstveröffentlichunguulm.veroeffentlichung
CategoryPublikationenuulm.category
University Bibliographyjauulm.unibibliographie


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